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Decatur-Brücke: Abriss ist unumgänglich

Der Verkehr auf der Decatur-Brücke läuft derzeit einspurig. Doch wie lange noch?
kb. Seevetal. Keine guten Nachrichten: Der Gemeinde Seevetal liegt jetzt die Nachrechnung eines zweiten Ingenieurbüros zum Zustand der Decatur-Brücke vor. Diese Berechnung bestätigt das erste Ergebnis: Das Brückenbauwerk über dem Rangierbahnhof ist im Rahmen der Nachrechnungsprüfung durchgefallen. Damit ist eine mögliche Sanierung endgültig vom Tisch. Mehr noch: Auf der Sitzung des Verwaltungsausschusses wurde deutlich gemacht, dass bereits jetzt mit den Planungen zum Abriss der Brücke begonnen werden sollte - auch wenn derzeit keine akute Einsturzgefahr besteht.
Entschieden werden muss zudem, ob die derzeitige einspurige Verkehrsführung für einen begrenzten Zeitraum beibehalten werden kann. Bedingung dafür wäre eine engmaschige Überwachung der Brücke. Dies bedeutet insbesondere ein regelmäßiges Beobachten der Entwicklung der derzeit sichtbaren Risse am Bauwerk. Sollte es hier zu gravierenden Veränderungen kommen, hätte dies eine kurzfristige Vollsperrung zur Folge.
Die Kosten für eine solche intensive Überwachung werden derzeit ermittelt und fließen dann in die Entscheidungsgrundlage ein.
Politik und Verwaltung wollen jetzt in einer Arbeitsgruppe nach Alternativlösungen für das Bauwerk suchen.