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Gütesiegel für evangelische Kindergärten

Bei der Siegelverleihung (v. li.): Erika Brahms, Fachbereichsleitung der Fachberatung ev. Kitas beim Diakonischen Werk, Superintendent Dirk Jäger, Andrea Schultz (Johanneskiga Im Stocken), Tobias Faße (St. Paulus-Kita), Gabriele Döpken (Johannes-Kita) sowie Antje Puschke und Roland Arndt vom Verband ev.-luth. Kitas im Kirchenkreis Hittfeld
bim. Tostedt. Erzieherinnen und Erzieher, die auf Augenhöhe miteinander arbeiten, die für die religions- und sozialpädagogische Arbeit in Kindertagesstätten und für die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eine möglichst hohe Qualität gewährleisten - dafür stehen die ev. Johanneskita Breslauer Straße und der ev. Johanneskiga Im Stocken in Tostedt sowie der St. Paulus-Kindergarten Buchholz. Die drei Einrichtungen wurden jetzt in der Tostedter Johanneskirche mit dem Gütesiegel der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA) ausgezeichnet.
Sechs Jahre lang haben sich die Kita-Leitungen und die Mitarbeitenden damit befasst, das BETA-Qualitätsmanagement in ihren Einrichtungen zu etablieren und ein standortspezifisches Qualitätshandbuch zu erarbeiten.
"Wir freuen uns sehr, dass wir heute offiziell ein Gütesiegel bekommen", bekannte Superintendent Dirk Jäger. Das Siegel sei ein Signal: "Hier wird Ihr Kind so begleitet, wie es sein soll." Zugleich sei es ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit in den Kitas. Es sei schon typisch deutsch, auf gutachterlich bestätigte Qualität fixiert zu sein: Gütesiegel, ISO-Normen, TÜV-Plaketten, Hotelsterne oder Kundenbewertungen im Internet - "Alles ist dem berechtigten Ansinnen geschuldet, dass wir Gutes bekommen, wenn wir gutes Geld dafür bezahlen", so Jäger. Manches sei uns aber auch so lieb und teuer, dass wir es ohnehin nur ungerne aus der Hand geben, und wenn doch, dann etwa zum Arzt oder Schrauber des Vertrauens, nannte Jäger beispielhaft.
Und das sei eben auch bei der Wahl des Kindergartens wichtig. "Es geht um die innere Einstellung, die Haltung und Motivation, aus der heraus wir unterwegs sind. Liebevoll zugewandt, vorbehaltlos gegenüber jeder und jedem", so Jäger. Diese Haltung sei zwar nicht messbar oder zertifizierbar, aber im Miteinander trotzdem greifbar und erfahrbar, wenn sie gelebt werde - wie in den ausgezeichneten Kitas. Der positive Eindruck werde durch das Gütesiegel zusätzlich unterstrichen.
"Alle Herausforderungen wurden von den Teams hervorragend gelöst. Wir freuen uns und sich stolz auf jeden einzelnen von Euch", lobten Antje Puschke und Roland Arndt vom Verband ev.-luth. Kitas im Kirchenkreis Hittfeld die Kindertagesstätten-Teams. An deren Leitungen Andrea Schultz (Johanneskiga Im Stocken), Gabriele Döpken (Johannes-Kita) und Tobias Faße (St. Paulus) überreichte sie jeweils ein Vogelhäuschen. Diese symbolisierten die Individualität ebenso wie den roten Faden und das "Futter", indem die Leitungen ihren Teams die Erarbeitung der Qualitätsstandards mit Ausdauer, Teamgeist und Herzblut schmackhaft gemacht hätten.
"Wer sagt, dass frühkindliche Bildung nicht gut organisiert sein darf?", fragte Erika Brahms, Fachbereichsleitung der Fachberatung ev. Kitas beim Diakonischen Werk. Denn mit der Erarbeitung der Qualitätsstandards hätten die Kitas genau das erreicht.
Und das werde nun durch das Gütesiegel für jedermann sichtbar.
Worte des Dankes und der Anerkennung für die in den Kitas geleistete, frühkindliche Erziehung, die in der wichtigen Prägephase stattfinde und nicht zu unterschätzen sei, fand abschließend Tostedts Bürgermeister Gerhard Netzel.