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Estering Buxtehude: Mattias Ekström fährt Sieg ein

Im Finale konnte der Schwede Mattias Ekström seine Konkurrenten auf die Plätze verweisen

Rallycross-WM auf dem Estering: Nordeuropa dominierte / Veranstalter sind „mehr als zufrieden"

ab. Buxtehude.
Ein Tag Dauerregen, ein Tag Sonnenschein und am Ende hieß der Sieger des Rallycross-Weltmeisterschaftslaufs auf dem Estering Mattias Ekström. Der Schwede gewann mit seinem Audi S1 in einer Zeit von 3:41 min. vor seinem Landsmann Timmy Hansen (Peugeot 208/3:44 min.) und Toomas Heikkinen aus Finnland (Audis S1/3:45 min.). Einen großartigen vierten Platz holte sich Petter Solberg mit seinem VW Polo in einer Zeit von 3:48 min. - erst vor zwei Wochen hatte sich der Norweger das Schlüsselbein gebrochen. Dieter Depping erreichte als bester Deutscher Platz 16.

Am Samstag hatten 10.000 Besucher aus aller Welt die spannenden Rennen verfolgt, am Sonntag kamen 15.000 zum Estering. Unter ihnen war auch Daniel Haven mit seinem sechsjährigen Sohn Liam: Die beiden waren am Freitag mit dem Auto aus der dänischen Stadt Jerslev angereist und genossen am Sonntag die Semi-Finals und Finals. „Supercar-Rennen findet Liam besonders spannend“, verriet sein Vater.

Auf der Rennstrecke war neben den hübschen „Grid Girls“ auch sie eine kleine Attraktion: Lisa Jonasson aus Schweden war die wohl einzige Mechanikerin beim Rallycross. „Ich wollte schon immer im Motorsport arbeiten“, erzählte die 19-Jährige.

Sie habe es auch als Fahrerin versucht, aber das sei „nicht ihr Ding“ gewesen. Sie komme aus einem kleinen Ort namens Filipstad und habe ihre Ausbildung zur Mechanikerin auf einer Motorsportschule absolviert, so die attraktive Skandinavierin.

Der Veranstalter war mit dem Verlauf der Weltmeisterschaft „mehr als zufrieden“, wie Carina Krause vom Team des ACN (Automobilclcub Niederelbe) anschließend sagte. „Die Organisation war top, es hat alles bestens geklappt“, so Krause.