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Bewegende Erlebnisse mit dem Tod

Erzählten von berührenden Erlebnissen ihrer Arbeit beim Gottesdienst (v. li.): Liane Winkler, Jutta Heins, Patricia Lorenzen, Dagmar Denner_hillmer, Ilse Schmitt und Gabriele Volkmer mit Superintenden Christian Berndt
bs. Winsen. Bewegende Geschichten die nachdenklich machen gab es am vergangenen Sonntag in der St. Marienkirche zu hören: Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Ambulanten Hospizdienst Winsen, hatten der Kirchenkreis und die Einrichtung einen ganz besonderen Gottesdienst abgehalten. Acht der insgesamt 25 ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen unterstützen Superintendent Christian Berndt bei seiner Predigt und erzählten der Gemeinde von ihren ganz persönlichen Erlebnissen mit dem Tod. "Was diese Arbeit für mich so wertvoll macht, ist das Lächeln auf dem Gesicht der Menschen wenn ich sie besuchen komme. Das Wissen, Trost zu spenden und jemanden dabei zu helfen, in Frieden zu sterben", erzählt Liane Winkler, Vorsitzende des Kuratoriums. "Trost zu spenden in dieser Situation ist nicht leicht, aber Trost trifft dort auf Trauer, wo Menschen Menschen begleiten", begründet Ilse Schmitt ihr ehrenamtliches Engagement.
Den Jubiläumsauftakt hatte zuvor am Freitag die Lesung von Tilman Jens: “Demenz – Abschied vom Vater” gebildet, am Samstag war das Theaterstück “Nathan der Weise” mit dem Ensemble Theatrum aus Strassfurt aufgeführt worden.
Nach dem Gottesdienst am Sonntag ging es für die Besucher im Gemeindehaus weiter. Hier skizzierte Liane Winkler die Entstehungsgeschichte der Einrichtung. Winsens Bürgermeister André Wiese betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der Arbeit: "Ich bedanke mich von Herzen für den großen Einsatz der hier ehrenamtlich tätigen Damen und bin froh, dass sie da helfen, wo viele andere eher weglaufen", so der Bürgermeister.