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Eldorado für alle Oldtimer-Fans

Gedränge rund um den Schlossplatz: Tausende Besucher schauten sich die automobilen Schmuckstücke an

VW Käfer, Opel Manta & Co: Tausende Besucher beim Oldtimertreffen in der Winsener Innenstadt schwelgen in Erinnerungen

os. Winsen. So voll dürfte es in der Winsener Innenstadt schon lange nicht mehr gewesen sein: Tausende Besucher kamen am vergangenen Sonntag zum Oldtimertreffen, zu dem das Oldie-Team mit Jürgen Vanhaiden und Winfried Bremer eingeladen hatte.
Egal ob beim VW Käfer, Opel Manta, „Buckel“-Volvo, Mercedes 190 oder Audi 50 - beim Anblick der vielen automobilen Schmuckstücke kamen die Besucher ins Schwärmen. Sätze wie „Den hatte ich auch mal“ oder „Schau mal, diese Autos wurden gebaut, als Oma jung war“ hörte man häufig. Unter den Gästen war auch Heiko Erichsen aus Luhdorf, der mit seinem Enkel Justus (3) durch die Innenstadt flanierte. „Der Besuch des Oldtimertreffens ist einfach ein Muss, ich bin jedes Jahr hier“, sagte Heiko Erichsen. An sein erstes Auto kann er sich noch gut erinnern: „Ich bin einen BMW 700 gefahren, den sieht man nur noch äußerst selten.“
Auch viele seltene Autos bekamen die Besucher zu sehen, so einen rechtsgelenkten Ford A Roadster aus dem Jahr 1928, der einst auf den Straßen Argentiniens unterwegs war. Ostalgie versprühte eine extra eingerichtete Ecke mit Trabant, Wartburg und Simson-Motorrädern. Ein Trabbi wurde von seinem Besitzer mit einem Turbo-Motor ausgestattet, der die „Rennpappe“ auf bis zu 160 Stundenkilometer beschleunigt.
Auch das Zusammentreffen von alter und moderner Technik erlebten die Gäste: Auf dem Schlossplatz standen ein Tesla-Fahrzeug mit Elektromotor und ein US-Straßenkreuzer der Marke Oldsmobile mit 7,5-Liter-Motor und 365 PS Seite an Seite.
Bestens zufrieden mit der Resonanz war das Team von Reifen Laudahn. „Wir haben schon die Hälfte unserer 1.000 Lose verkauft“, sagte Ingelore Laudahn bereits zur Mittagszeit. Für ihr Unternehmen sei die Teilnahme am Oldtimertreffen eine Selbstverständlichkeit. „Wir sind dabei, seit das Treffen in die Innenstadt umgezogen ist“, erklärte Ingelore Laudahn. Ein Grund ist, dass sie und ihr Mann Hans-Peter glühende Borgward-Fans sind. Der Erlös des Losverkaufs fließt wie in den Vorjahren an die Verkehrswacht.