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"Ilmenau-Luhe-Niederung" bei Winsen wurde zum Naturschutzgebiet erklärt

Das neue Naturschutzgebiet: die "Ilmenau-Luhe-Niederung". Hierzu gehört auch der Ausläufer des "Krogrehn", einem Seitenarm der Ilmenau (hier bei Hochwasser) (Foto: Landkreis Harburg)
ce. Winsen. „Ilmenau-Luhe-Niederung“ heißt das Areal bei Winsen, das der Landkreis Harburg jetzt zum neuen Naturschutzgebiet erklärt hat. Er gewährleistet damit die von der Europäischen Union geforderte Sicherung des Gebiets.
„Mit der Ausweisung als Naturschutzgebiet brachte unsere Naturschutzabteilung ein zeitaufwendiges Verfahren erfolgreich zum Abschluss. Durch unsere sorgfältige Arbeit an der Verordnung und einen engen Austausch mit den Grundeigentümern konnten wir dabei sowohl den Schutz von Flora und Fauna nach den hohen Standards der EU, als auch die Aufrechterhaltung der Grünlandbewirtschaftung an Luhe und Ilmenau unter einen Hut bringen“, so Kreisrat Dr. Björn Hoppenstedt.
Das 434 Hektar große Niederungsgebiet von Luhe und Ilmenau, ist einer der letzten großen und zusammenhängenden Lebensräume, die von Ebbe und Flut geprägt sind. Der Gezeiteneinfluss führt alle sechseinhalb Stunden zu veränderten Wasserständen – die Priele und Gräben sind entweder mit Wasser gefüllt oder es kommen große Süßwasserwatten zum Vorschein. Ein Großteil der Niederung ist zudem Überschwemmungsbiet, das bei Hochwasser von Luhe und Ilmenau überflutet werden kann. Mit ihrer landschaftlichen Vielfalt bietet die Niederung einen wichtigen Lebensraum für viele seltene Tierarten. Zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt dürfen die Wege nicht verlassen werden.
Die "Ilmenau-Luhe-Niederung" ist das 21. Naturschutzgebiet im Landkreis Harburg und nach dem Bahlburger Bruch und dem Rethmoorsee das dritte auf dem Gebiet der Stadt Winsen. - Infos unter www.landkreis-harburg.de/nsgilu.