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Radfahrverbot auf Winsen Wochenmarkt und kaum jemand schert sich darum

Trotz deutlicher Schilder halten sich die meisten Radfahrer nicht an das Fahrverbot
thl. Winsen. Die Schilder sprechen eine deutliche Sprache: "Verbot für Radfahrer während des Wochenmarktes." Damit will die Stadt Winsen die Sicherheit der Fußgänger erhöhen, die dienstags und samstags den Markt in der Rathausstraße besuchen. Grundsätzlich eine gute Idee. Das Problem: Kaum ein Radfahrer hält sich an das Fahrverbot. "Ich fahre hier immer durch", "Warum soll ich schieben, andere fahren auch" oder auch "Ich habe es eilig, keine Zeit zum Absteigen" - das sind nur ein paar Ausreden, die man aber immer wieder hört.
Kontrollen durch die Stadt sind bisher Fehlanzeige. Offenbar setzte man im Rathaus auf die Vernunft der Bürger. Hinzu kommt, dass Radfahrer zum "fließenden Verkehr" zählen und von Stadtbediensteten nicht angehalten werden dürfen. Das darf nur die Polizei. Und die wird, wenn sie dann Kontrollen durchführt, auch zwischen 15 und 30 Euro pro Sünder kassieren. Ein teures Vergnügen für Radler, die ihr Rad die 200 Meter nicht schieben wollen.