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Anbau für Apenser Grundschule: Architektin aus Sittensen erhält den Zuschlag

Dorothea Hirschfeld-Albers freut sich: Ihr Entwurf wurde ausgewählt
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jd. Apensen. Es ist beschlossene Sache: Der Apenser Samtgemeinderat hat entschieden, welcher Architekt den Zuschlag für den geplanten Anbau der Isern-Hinnerk-Grundschule erhält. Von den drei Alternativen, die zur Auswahl standen, gefiel den Politikern der Entwurf der Architektin Dorothea Hirschfeld-Albers am besten. Die Inhaberin der Firma "Klintworth Architekten und Ingenieure" aus Sittensen (Kreis Rotenburg) punktete mit einem klar strukturierten Konzept: Der massive Neubau kommt ohne viel Schnörkel aus. Lediglich die Gruppe Grüne/UWA verweigerte ihre Zustimmung: Grüne und Unabhängige Wähler lehnen eine Erweiterung der Apenser Grundschule prinzipiell ab. Sie beklagen die aus ihrer Sicht unhaltbare Verkehrssituation in der Schulstraße.

"Ich freue mich, dass unsere Pläne solch eine große Zustimmung im Rat gefunden haben", sagt Hirschfeld-Albers. Sie habe die Struktur vom vorhandenen Schulgebäude in ihren Entwurf einfließen lassen: Das sei an den Verblendsteinen und der Aufteilung der Fensterflächen zu erkennen. Einen optischen Bogen hat die Architektin aus Sittensen auch zum benachbarten Kindergarten geschlagen: Der Frontseite der Fassade soll mit ähnlichem Material wie bei der Kita gestaltet werden.

Wie berichtet, wird der neue Anbau auf dem alten, aus den 1950er Jahren stammenden Seitentrakt entstehen. Die Grundfläche wird allerdings um rund die Hälfte auf mehr als 900 Quadratmeter erweitert. "Insgesamt wird das vollunterkellerte, zweigeschossige Gebäude eine Nutzfläche von 2.119 Quadratmetern haben", berichtet Hirschfeld-Albers. Zudem soll im Obergeschoss eine massive Decke eingezogen werden. "Damit haben wir später die Option, den gesamten Anbau um ein weiteres Geschoss aufzustocken."

Im Juni soll der Samtgemeinderat die Planungen endgültig auf den Weg bringen. Bis dahin soll sich ein Arbeitskreis, bestehend aus Architektin, Schulleitung und Politikern aller Fraktionen, um den "Feinschliff" kümmern: "Auf den Treffen des Arbeitskreises wollen wir das Raumprogramm im Detail festlegen", so Hirschfeld-Albers. Sie geht davon aus, dass es nur noch um Kleinigkeiten geht: "Wir haben mit der Schule bereits im Vorfeld die Aufteilung besprochen." Im Erdgeschoss werde der Verwaltungstrakt mitsamt Lehrerzimmer untergebracht und im Obergeschoss sei Platz für vier Klassen- und Multifunktionsräume sowie für eine Küche.

Laut Hirschfeld-Albers soll im Spätherbst die Ausschreibung für das Bauvorhaben erfolgen. Im Frühjahr 2018 könnten dann nach dem Abriss des alten Gebäudes die Maurer loslegen.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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