Der Umbau ist im Werden, aber teurer, als geplant
Die Grundschule in Wiegersen bekommt jetzt mehr Platz

Schulleiterin Susan Maack vor dem zukünftigen Haupteingang
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

ab. Wiegersen. Baustellenlärm beim Unterricht: Die Grundschule Wiegersen wird im laufenden Schulalltag vergrößert. Trotzdem läuft alles gut, sagt Schulleiterin Susan Maack (47). Der Lärm sei zwar zu hören, aber alles im Rahmen. Über den Umbau freuten sich alle. "Die Kinder finden die Baustelle spannend." Und: Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

Seit Beginn der Sommerferien sind die Baumaßnahmen an der Grundschule Wiegersen in vollem Gange. Schon lange ist die Storchenschule, wie sie auch genannt wird, mit ihren 882 Quadratmetern zu klein für die insgesamt sieben Klassen. Zwei Klassen sind in Containern untergebracht, doch dort ist das Dach undicht geworden - es hat angefangen, zu schimmeln.

Außerdem fehlten der Schule eine Aula, ein Materialraum und eine Bücherei, "die eine Grundschule haben sollte", so Maack. Von 700 qm auf 1.500 qm wird die Schule nun vergrößert. Zwischen dem E-förmig geschnittenen Gebäude wird zum Errichten der Aula eine Lücke zwischen zwei Gebäudeteilen genutzt. Drei Klassenzimmer und ein Sanitärraum werden angebaut, das Lehrerzimmer wird vergrößert. Die Aula soll laut Samtgemeinde-Verwaltung bis Jahresende fertiggestellt werden. Bereits zu Beginn ihrer Schulleitertätigkeit im Jahr 2017 - Susan Maack arbeitete zuvor an der Schule in Moisburg, die sie auch als Schülerin besucht hatte - liefen erste Gespräche zum Umbau der Storchenschule. Dabei stand die Aula, die auch als Pausenhalle genutzt werden soll, im Vordergrund. "Mit der Halle sind wir flexibler bei Veranstaltungen", so Maack. "Und unsere Einschulungen können wir im Trockenen machen. Bisher mussten wir bei Regen in die Turnhalle umziehen." Mehr Platz gebe es auch durch den neuen Materialraum, beispielsweise für den Kopierer, der habe vorher auf dem Flur gestanden.

Gemeinde und Bauleitung hätten alles so eingerichtet, dass der Unterricht reibungslos weiterlaufen könne, "und die Kollegen trotzdem qualitativ hochwertig unterrichten können." Spätestens nach den Sommerferien 2020 soll alles fertig sein. "Rechtzeitig zur Einschulung ins kommende Schuljahr", hofft die Schulleiterin.
Bis dahin müssen die insgesamt zwölf Lehrer und 114 Schüler noch den Baulärm ertragen. Was den größten Lärm verursache, werde aber in den Nachmittag verlegt, wenn es keinen Unterricht gibt. Maack: "In der Stadt gibt es häufig dauerhaften Verkehrslärm, hier nur für eine begrenzte Zeit."

Kosten erhöhen sich
Die Kosten für die Schulerweiterung waren 2017 mit 1,5 Millionen Euro veranschlagt worden. jetzt lägen sie aber schon bei 2,17 Millionen Euro, sagt die Kämmerin der Samtgemeinde, Margrit Reschke, auf WOCHENBLATT-Nachfrage. "Es hat seitdem eine allgemeine Kostensteigerung gegeben und es sind zusätzliche Maßnahmen hinzugekommen, wie beispielsweise eine weitere Sanitäranlage für die drei neuen Klassenräume." Ob die Kosten weiter steigen, lasse sich noch nicht genau sagen. "Erst mal bleibt es dabei", so die Kämmerin. Einige Maßnahmen werden aber erst noch ausgeschrieben.

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