Handball-Luchse zwischen Freud und Leid

Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte BSV-Spielerin Liv Süchting (am Ball) mit einem direkt verwandelten Freiwurf auf 23:11
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  • Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte BSV-Spielerin Liv Süchting (am Ball) mit einem direkt verwandelten Freiwurf auf 23:11
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HANDBALL: Erst ein 18:18-Remis beim Buxtehuder SV, dann der Erstliga-Aufsteiger in heimischer Nordheidehalle überrannt


(cc).
Testspiel-Wochenende für Bundesliga-Aufsteiger Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten und Kooperationspartner und Ligakonkurrent Buxtehuder SV (BSV) auf hohem Niveau: Die Luchse boten am ersten Testspieltag in Buxtehude beim 18:18-Remis gegen den BSV und der knappen 18:22-Niederlage gegen VfL Oldenburg eine erstklassige Leistung. Tags darauf unterlag der Erstliga-Aufsteiger aber gegen den BSV in heimischer Nordheidehalle deutlich mit 21:38. „Das ist nicht unser Anspruch, dass wir in eigener Halle überrannt werden“, fand Luchse-Co-Trainer Matthias Steinkamp deutliche Worte nach dem Spiel.
Bis zur 10. Minute spielten beide Teams in der Nordheidehalle auf Augenhöhe (5:6). Dann der Bruch im Spiel: Marleen Kadenbach, die die Luchse mit ihrem ersten Tor mit 1:0 in Führung gebracht hatte, knickte bei einer Abwehraktion um und konnte in der Folgezeit nur noch bei Siebenmetern ins Spielgeschehen eingreifen. „Wir mussten sofort unser Spielsystem umstellen, aber uns fehlten die Alternativen“, erklärte Matthias Steinkamp. Denn in diesem quasi Rückspiel gegen den BSV fehlten den Gastgeberinnen zudem die am Fußknöchel verletzte Julia Herbst und auch Sarah Lamp, die sich tags zuvor an der Oberlippe verletzt hatte.
Anschließend kippte die Begegnung der Gäste aus Buxtehude. Der BSV nutzte seine Chancen effektiv und zog über 12:7 und 15:9 bis zum 23:11-Halbzeitstand auf und davon.
Im zweiten Durchgang schienen die Gastgeberinnen mit ihren Kräften am Ende zu sein, leisteten sich viele technische Fehler und waren zu ungenau bei ihren Abschlüssen. Nicht aufgeben wollte der schwedische Neuzugang Louise Cronstedt: Sie hielt mit fünf Treffern in Folge die Luchse weiter im Spiel. „Heute ist es uns nicht gelungen, den Ausfall von gleich drei Spielerinnen zu kompensieren“, sagte Luchse-Coach Dubravko Prelcec. „Trotzdem bleiben die Mädels motiviert."
Tags zuvor wurde ein Dreier-Turnier über jeweils 50 Minuten in der Halle Nord in Buxtehude gespielt. Borussia Dortmund hatte seine Teilnahme kurzfristig absagen müssen, nachdem bei seinem vorherigen Testspielgegner, Metz aus Frankreich, eine Spielerin positiv auf Corona getestet worden war (das WOCHENBLATT berichtete).
Beim Dreier-Turnier in Buxtehude gelang dem gastgebenden BSV nach dem 18:18-Remis gegen die Luchse ein 24:19-Sieg gegen den VfL Oldenburg. Beste Werferin des Wochenendes war Lynn Schneider vom BSV mit insgesamt 14 Toren. „Beste Torhüterin des Turniers war für mich Mareike Vogel“, lobte Matthias Steinkamp die Luchse-Kapitänin.
Nach zwei Testreihen steht inzwischen fest, dass es keine Positivtestung bei den Dortmunder Spielerinnen gegeben hat. Darum freuen sich auch die Luchse schon auf ihren Saisonstart am 5. September in der Nordheidehalle gegen Dortmund.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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