ig. Krautsand. "Wir machen den Himmel bunt!" – lautete das Versprechen der Organisatoren des fünften Drachenfestes auf Krautsand. Das Versprechen wurde eingehalten: Drachenflieger aus ganz Deutschland sorgten am vergangenen Wochenende auf der Elbinsel mit ihren "Riesenobjekten" für ein großartiges Spektakel, das an beiden Tagen viele Besucher anlockte. Starke Winde und teilweise Sonne machten es möglich, dass die großen und kleinen Flugobjekte, darunter Lenkdrachen und dreidimensionale Flugkörper, am Himmel tanzen konnten. Dafür nahmen die Teilnehmer auch Regen in Kauf. Zufrieden zeigte sich Chef-Organisator Dirk Ludewig: "Wir haben den großen und kleinen Besuchern wieder ein schönes Erlebnis beschert." Beim Drachenfest, das im Rahmen der 400-Jahr-Feier der Elbinsel stattfand, waren nicht nur die Experten gefragt. Ludewig: "Das Drachenfest ist ein Familienfest. Deshalb kann jeder seine eigenen Drachen mitbringen und steigen lassen." Auch konnten die Kleinen unter professioneller Anleitung ihren eigenen Drachen bauen, bemalen und gleich ausprobieren. Rekordverdächtig: Insgesamt wurden 400 Drachen gebaut – für einen guten Zweck. "Der Erlös geht an die Pflegekräfte in der Gemeinde Drochtersen", sagt Uwe Kowald, Sprecher der Aktion "... fair geht vor!", die die Bastelaktion organisierte.

Ein Höhepunkt des Drachenfestes war das Nachtfliegen mit illuminiertem Strand-Bistro und einem beleuchteten "Riesen-Alien". Das Besondere: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt erklomm zum ersten Mal den Himmel. "Eine gelungene Premiere", freute sich Drachenbauer Jürgen von Almelo aus Nordhorn. Das zeige doch, dass auch nachts dem Drachensport keine Grenzen gesetzt sind. Almelo war vom Veranstaltungsort direkt an der Elbe total begeistert. "Tolle Aufnahme, großartige Organisation und Atmosphäre. Wir kommen 2021 bestimmt wieder." Dann könnte laut Dirk Ludewig das Nachtfliegen um ein Feuerwerk ergänzt werden.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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