DFB-Pokalspiel FC Schalke 04 gegen SV Drochtersen/Assel
"Das Spiel wird sehr ernst genommen"

Die beiden Stader Dirk Schütte (li.) und Dirk Bredfeldt sind ehrenamtliche Mannschaftsbetreuer beim FC Schalke 04
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Nur noch wenige Tage bis zum DFB-Pokalspiel FC Schalke 04 gegen SV Drochtersen/Assel: Das WOCHENBLATT im Gespräch mit zwei "Schalkern"

sb. Drochtersen. Der Countdown läuft: Bis zum DFB-Pokalspiel des FC Schalke 04 gegen SV Drochtersen/Assel (D/A) im Kehdinger Stadion am Samstag, 10. August, sind es nur noch wenige Tage. Und nicht nur in Drochtersen laufen die Vorbereitungen für das Topspiel auf Hochtouren. Auch beim Gelsenkirchener Verein bereitet man sich auf die sportliche Begegnung vor. Das WOCHENBLATT führte dazu ein Exklusivinterview mit zwei Vollblut-Schalkern aus Stade: Dirk Schütte (53) ist seit 2015 ehrenamtlicher Mannschaftsbetreuer des FC Schalke 04 für den Großraum Hamburg, Dirk Bredfeldt (54) wird im Herbst dessen Nachfolge im Ehrenamt antreten. 

"Bei Schalke weiß jeder, wo Drochtersen liegt", sagt Dirk Schütte. "D/A trägt einen großen Namen und die Mannschaft hat vor den Kehdingern so viel Respekt wie vor jedem anderen Gegner. Das bevorstehende Spiel wird sehr ernst genommen." Mit gutem Grund: In den vergangenen Jahren schafften namhafte Bundesligisten wie Borussia Mönchengladbach (2016) und der FC Bayern München (2018) gegen die Kehdinger nur einen 1:0-Sieg. "Ich persönlich traue D/A sogar den Aufstieg in die dritte Liga zu", verrät Schütte.

Voll des Lobes für den Kehdinger Verein schlägt sein Herz jedoch von Kindesbeinen an ganz klar für Schalke. Seit mehr als 25 Jahren ist der Stader Vereinsmitglied und lobt vor allem die Fankultur. Dem schließt sich Dirk Bredfeldt an. "Schon mein Vater war eingefleischter Schalke-Fan und hat mich einfach mitgerissen." Er erzählt von einem besonders einschneidenden Erlebnis aus dem Jahr 2011. Damals reiste er mit seinem Vater, der aus Altersgründen auf Gehhilfen angewiesen war, zu einem Schalke-Spiel. "Nach dem Abpfiff wollten wir wie viele andere Fans mit der Bahn abreisen", erinnert er sich. "Der einfahrende Zug war brechend voll. Damit mein Senior und ich mitfahren konnten, stiegen extra zwei Schalker aus dem Zug, um uns Platz zu machen. Seitdem bin ich nicht nur Fan, sondern auch Vereins- und damit auch Familienmitglied." 

Brechend voll wird es auch beim Spiel gegen Drochtersen/Assel am 10. August werden. "D/A hat uns für das Kehdinger Stadion 1.904 Eintrittskarten zur Verfügung gestellt", sagt Dirk Bredfeldt. "Und wir haben schon jetzt mehr als 400 Prozent Anfragen." Vergeben werden die Tickets übrigens nur an Schalke-Vereinsmitglieder nach einem internen Punktesystem. "Wir rechnen aber damit, dass sich am Spieltag und auch am Tag danach rund 3.000 Schalke-Fans in der Region Stade aufhalten werden", sagt Dirk Schütte. Da wird wohl fix was los sein. "Schalke-Fans sind trink- und gesangsfreudig und feiern gern", sagen die Stader Mannschaftsbetreuer unisono. 

Für das DFB-Pokalspiel wird die SV Drochtersen/Assel sein Kehdinger Stadion mit Zusatztribünen erweitern. Und muss mit weiteren Ausrüstungsextras rechnen. Wie der FC Bayern München im vergangenen Sommer wird wohl auch Schalke erwarten, dass für jeden seiner Spieler eine Massageliege bereitsteht. "Das gehört heute in der ersten und zweiten Bundesliga zum Standard", sagt Dirk Schütte. "Und D/A wäre ein perfekter Gastgeber, wenn vor dem Spiel unser Vereinslied gespielt wird und es nach dem Abpfiff unser Nationalgericht Currywurst mit Pommes gibt." 

"Eine Saison zum Vergessen"

In der bevorstehenden Saison soll für Schalke vieles besser werden. "Die vergangene Saison war eine Saison zum Vergessen", sagt Dirk Schütte. Deshalb gebe es schon einige Transfers im Soll- und im Haben-Bereich. Aber: "Der Transfermarkt ist zurzeit stark überhitzt", so Schütte. Soll heißen: Die Ablösesummen, die derzeit von den Vereinen verlangt werden, sind extrem hoch. Nichtsdestotrotz soll es bei Schalke personelle Veränderungen geben. "Spätestens zum Auftakt-Trainingslager im österreichischen Mittersill vom 26. Juli bis zum 3. August wird das neue Gesicht der Mannschaft zu erkennen sein", verspricht Schütte.

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