Elbe
Raddampfer "Kaiser Wilhelm" läuft auf Sandbank
- Der Raddampfer Kaiser Wilhelm fuhr auf eine Elbe-Sandbank. Zwei Passagiere wurde leicht verletzt. Am Schiff entstand kein Schaden
- Foto: WB-Archiv / LK Harburg
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Zu einem leichten Schiffsunfall kam es am Samstag, 12. September, gegen 12.45 Uhr auf der
Elbe mit dem historischen Raddampfer "Kaiser Wilhelm". Das bergfahrende Schiff rutschte bei Stromkilometer 555 innerhalb der Fahrrinne auf eine Sandbank. Zu einem abrupten Stopp kam es dabei nicht; das Fahrgastschiff wurde lediglich leicht abgebremst.
An dem Vorfall war kein anderes Schiff beteiligt
Durch die leichte Erschütterung verloren jedoch zwei ältere Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt am Buffet befanden, den Halt und stürzten. Beide zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Da bei einem der Betroffenen im weiteren Verlauf Kreislaufprobleme auftraten, wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten mit einem Boot aus, übernahmen die beiden Verletzten noch auf dem Wasser vom Raddampfer und brachten sie sicher an Land. Dort wurden sie von zwei Rettungswagen (RTW) in Empfang genommen und zur weiteren medizinischen Versorgung in die chirurgische Ambulanz des Klinikums Lüneburg transportiert.
Übrigen Gäste blieben unverletzt
Die übrigen Fahrgäste an Bord blieben unverletzt. Nach einer Überprüfung konnte an dem Raddampfer kein Schaden festgestellt werden, sodass das Schiff seine Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen konnte. Die Wasserschutzpolizei Scharnebeck war mit einem Streifenboot vor Ort und hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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