Kreistagsgruppe FDP/FW fordert zentrale Verlagerung des Rettungswagens in der Elbmarsch
"Den Standort in das Gewerbegebiet Eichholz verlegen!"

"Standort-Verlegung wäre eine Entscheidung für die Bürger": Ulf Riek von der 
Kreistagsgruppe FDP/FW  Foto: Riek
  • "Standort-Verlegung wäre eine Entscheidung für die Bürger": Ulf Riek von der
    Kreistagsgruppe FDP/FW Foto: Riek
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ce. Elbmarsch. Der Standort des Rettungswagens in der Elbmarsch soll von Drage in das Gewerbegebiet Eichholz verlagert werden. Das fordert die Kreistagsgruppe FDP/Freie Wähler (FW) von den politischen Entscheidungsträgern. Durch die Verlegung soll die Rettungssituation in der Region optimiert werden.
"Grundsätzlich soll dieses Fahrzeug seinen Einsatzort in spätestens 15 Minuten erreichen. Aber das klappt natürlich nicht immer. Diese Viertelstunde kann unheimlich lang werden, wenn man im Fall der Fälle auf die Rettungssanitäter wartet", erklärt das in der Elbmarsch lebende Kreistagsgruppen-Mitglied Ulf Riek in einer Pressemitteilung. Ein hohes Verkehrsaufkommen auf den Straßen, die sich durch die Dörfer an der Elbe ziehen, können neben den zahlreichen Kurven die Fahrzeit eines Rettungswagens beeinträchtigen. "So kann der Wagen nach meiner Erfahrung zumindest Bütlingen und Avendorf, wahrscheinlich auch einen großen Teil von Tespe, nicht zeitgerecht anfahren", betont Riek.
Schon seit mehreren Jahren gibt es laut Riek eine Initiative der Freien Wähler, den Standort für das Rettungswesen in die Mitte der Samtgemeinde Elbmarsch zu verlagern. Dem wolle man seitens der Kreisverwaltung entgegenkommen und den Rettungstransportwagen (RTW) um 1,2 km nach Drennhausen verlegen. "Zwar geht der Schritt in die richtige Richtung, aber nicht weit genug", gibt Riek zu bedenken. Es scheine wichtiger zu sein, dass der Rettungswagen tagsüber für Krankentransporte in Winsen eingesetzt werden kann.
"Wäre es nicht sinnvoll, den Standort des Rettungsfahrzeuges möglichst zentral zu legen? Der Gewerbepark bei Eichholz liegt fast mittig in unserer Samtgemeinde mit direktem Zugang zur B404, welche einen Unfallschwerpunkt in der Region darstellt", betont Ulf Riek. Dort habe die Samtgemeinde bestimmt noch ein kleines Grundstück in Reserve, das zeitnah genutzt werden könnte. "Wäre dies der künftige Standort, kann jeder Ortsteil in der Samtgemeinde bequem innerhalb der 15 Minuten angefahren werden", ist Riek überzeugt. "Bei schwersten Unfällen hätte der RTW nur einen sehr kurzen Anfahrtsweg. Und es wäre möglich, einen großen Teil der Kreisstadt Winsen und auch einen kleinen Teil des Landkreises Lüneburg mit abzudecken. Denn nach Barum, St. Dionys und Artlenburg wird es wohl kein anderer RTW in den besagten 15 Minuten schaffen."
"Politische Entscheidungen müssen für die Bürgerinnen und Bürger getroffen werden", stellt Riek klar. "Dabei geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten, Ämter oder Positionen, die jemand ausfüllt. Hier geht es um die Elbmarsch."

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