Mit Geduld und Hingabe
Axel Nowark aus Harsefeld baut mit Lego Welten im Miniaturformat

Hier staunt man im wahrsten Sinne des Wortes Bauklötze: Axel Nowark baut Fantasiestädte aus Legosteinen
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jab. Harsefeld/Kutenholz. Er baut sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Axel Nowark (62) aus Harsefeld ist leidenschaftlicher Lego-Bauer und erschafft mit viel Geduld und Hingabe detailverliebte Landschaften und Häuser.

Schon seit seiner Kindheit lassen ihn die bunten Plastiksteine nicht mehr los. Damals spielte er noch gemeinsam mit seinem Bruder, heute tüftelt er in seinem Hobbykeller - einem wahren Lego-Paradies auf 18 Quadratmetern - oder auch mal im Wintergarten an großen Modellen. Inzwischen besitzt er unzählige Steine in allen erdenklichen Formen und Farben, aber auch jede Menge Lego-Männchen.

"Mein Traum war es immer, einmal eine große Landschaft mit Eisenbahn und Gebirge zu bauen", so Nowark. Doch dieser Wunsch geriet irgendwann in Vergessenheit. Im vergangenen Jahr aber wurde er plötzlich doch noch Wirklichkeit. Sein Sportkollege Gerhard Seba, Vorstandsmitglied des Heimat- und Kulturhauses Kutenholz, verschaffte ihm die Möglichkeit, eine kleine Ausstellung für das Heimathaus zu konstruieren.
Im November begann Nowark mit dem Bauen. Und das war gar nicht so einfach. Denn auf dem Tisch in seinem Wintergarten hatte er lediglich Platz für sechs Bauplatten, die er als Untergrund für die Lego-Welt braucht. Insgesamt benötigte er aber 84. Die fertiggestellten Elemente wurden somit im ganzen Haus gelagert. Seine Frau habe sich inzwischen damit abgefunden, verrät der Lego-Verrückte. Das Beeindruckende: Bis zum Schluss wusste Nowark nicht, wie das Gesamtwerk aussehen würde. "Ich habe nicht einmal eine Skizze angefertigt", so Nowark.

Nur für die Gebäude selbst hatte er meist eine Anleitung. Aber nicht alle Häuser waren fertige Bausätze. Inspiration zu Modellen wie dem Dom habe er aus dem Internet. Und solche Ideen von anderen Lego-Bauern können schon einmal 300.000 Steine benötigen, die er sich mühselig bei Online-Verkaufsbörsen zusammengesucht hat. Hinzu kommt jeweils die Inneneinrichtung, die zwar nicht immer zu sehen, aber in jedem Gebäude vorhanden ist. Auch selbst ausgedachte Werke wie den Bahnhof mit Glasdach finden sich in der Miniaturwelt. Beim Bauen muss er sich immer wieder daran erinnern, Pausen einzulegen. "Manchmal vergesse ich die Zeit und dann ist es plötzlich zwei Uhr nachts", so der Lego-Fan.

Neben der Fläche von 8,40 Metern mal 1,70 Metern für die geplante Ausstellung bestückte Nowark auch noch Vitrinen mit einzelnen Lokomotiven, Häusern, die sogar einen Blick ins Innere erlauben, und kleinen Figuren. Insgesamt habe er rund vier Monate gebraucht, alles zusammenzustellen. Einige fertige Modelle hat er aber auch aus seinem Hobbyraum genommen.

Ans Aufhören denkt Nowark aber noch lange nicht, auch wenn die Ausstellung so weit fertiggestellt ist. Es wird auch weiterhin gebaut und gestapelt, was die Legokisten so hergeben. Aber in Zeiten von Corona hat er nun ja sehr viel Zeit, um weitere tolle Werke zu erschaffen.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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