Ein Facelift für das Rathaus in Fredenbeck

Ralf Handelsmann will mit der Modernisierung des Rathauses so schnell wie möglich beginnen
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Samtgemeinde Fredenbeck plant massiven Umbau ihres Verwaltungsgebäudes

sb. Fredenbeck. Große Pläne hat die Samtgemeinde Fredenbeck mit ihrem Rathaus an der Hauptstraße des Geestortes: Das Verwaltungsgebäude soll modernisiert und das Dachgeschoss ausgebaut werden. "Am liebsten hätte ich schon gestern mit den Arbeiten beginnen lassen", macht Samtgemeinde-Bürgermeister Ralf Handelsmann die Dringlichkeit des Projektes deutlich. Über den aktuellen Planungsstand informiert sich der Samtgemeinderat auf seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 21. Dezember.

Der Umbau und der Ausbau des Dachgeschosses hat drei Gründe: Zum einen muss der Brandschutz auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Unter anderem ist der Bau eines weiteren Außentreppenhauses erforderlich, damit die Mitarbeiter im Notfall das Gebäude zügig und sicher verlassen können. "Die neue Außentreppe muss bis zur zweiten Etage führen, hierfür ist eine Pfahlgründung erforderlich", sagt Handelsmann. "Allein die Treppe wird mit mehr als 100.000 Euro zu Buche schlagen."

Der zweite Grund für die Modernisierung des Gebäudes: In den Büros müssen dringend neue Telefon- und Datenleitungen verlegt werden. "Die derzeit genutzten Leitungen stammen noch aus den 1970er Jahren", erzählt der Verwaltungs-Chef. "Die alten Kupferkabel werden sowohl für Telefon als auch für Internet genutzt." Die Folge: Der Datentransfer ist sehr langsam und bei viel Computerarbeit kann es sogar passieren, dass die Telefone nicht mehr einwandfrei funktionieren.

Der Ausbau des Dachgeschosses ist erforderlich, weil die Mitarbeiterzahl im Fredenbecker Rathaus in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. "Wir wollen familienfreundlich sein, demzufolge arbeiten bei uns viele in Teilzeit. Das erfordert mehr Arbeitsplätze und damit mehr Büros", erklärt Ralf Handelsmann. So wurde das ehemalige Trauzimmer bereits in Büros umgewandelt. "Für Eheschließungen nutzen wir derzeit unseren Ratssaal, der für jede Trauung umgeräumt werden muss", sagt er. "Zudem verfügen wir inzwischen nur noch über einen einzigen Besprechungsraum." Der Samtgemeinde-Bürgermeister hofft, dass im kommenden Jahr der Bauantrag gestellt und bereits im Herbst mit den Arbeiten begonnen werden kann. "Hoffentlich hält unsere alte Telefonanlage so lange durch", sagt er.

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Stephanie Bargmann aus Stade

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