Hollenstedt
Wie aus Eiern Küken werden und warum der Hahn kräht

Schulleiterin Claudia Meyer (li.) und Nutztierheilpraktikerin Nina Kempf mit "Sturmpelz" | Foto: bim
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  • Schulleiterin Claudia Meyer (li.) und Nutztierheilpraktikerin Nina Kempf mit "Sturmpelz"
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Warum sitzen Hühner auf der Stange? Können Hühner fliegen? Warum kräht der Hahn? Fragen wie diese und weitere rund um Huhn und Ei beantwortete jetzt die Nutztierheilpraktikerin Nina Kempf aus Wenzendorf in der Grundschule Hollenstedt. Ihr dreijähriger Hahn "Sturmpelz", ein stattlicher Lachshuhn-/Brahma-Mix, eröffnete seinen Auftritt in der Pausenhalle mit einem imposanten "Kikeriki" und begeisterte die Erstklässler.

"Nutztiere können Freunde sein wie Hunde und Katzen", erklärte Nina Kempf. "'Sturmpelz' ist mein Freund. Er ist nicht stubenrein wie ein Hund und kräht, wann er will", erläuterte sie. Regulär reagierten Hähne aber meistens auf den ersten Sonnenstrahl, um den Hennen mitzuteilen: "So meine lieben Damen, wir müssen jetzt mal aufstehen." Manche Hähne würden aber auch auf Mondschein reagieren.

"Aus den Eiern im Supermarkt schlüpfen keine Küken. Man braucht einen 'Sturmpelz', damit die Henne befruchtet wird", erklärte die Nutztierheilpraktikerin. Fürs Brüten zupfe sich die Henne Federn für den Nestbau aus und sitze dann 21 Tage auf dem Ei, bis ein Küken schlüpft.
Wie bunt die Eier der verschiedenen Hühnerrassen sind führte Nina Kempf ebenso vor wie eine Brutmaschine für den Fall, dass keine Henne zum Brüten da ist.

Einige der Grundschülerinnen und -schüler haben bereits Erfahrungen mit eigenen Hühnern oder denen von Freunden. Da ihre Hühner zuhause gerade brüten, kam Nina Kempf mit "Sturmpelz", ihrem "Vorzeige-Hahn, der sich von den Jungen und Mädchen sogar streicheln ließ.  

"Ich mache viel mit Nutztieren und will zeigen, dass Hühner mehr als Eierleger sind", erläuterte Nina Kempf. Sie hält in Wenzendorf 43 Hennen und elf Hähne verschiedener Rassen, von denen sie sieben Rassen auch züchtet.  Mit ihrem Projekt der Nutztiervorstellung ist sie seit vergangenem Jahr an den Grundschulen im Landkreis unterwegs und nun erstmals in Hollenstedt zu Gast - also ein Heimspiel."

Schulleiterin Claudia Meyer (li.) und Nutztierheilpraktikerin Nina Kempf mit "Sturmpelz" | Foto: bim
Nutztierheilpraktikerin Nina Kempf besuchte mit ihrem Hahn "Sturmpelz" die Grundschule Hollenstedt | Foto: bim
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Auch einige bunte Eier hatte Nina Kempf als Anschauungsmaterial dabei | Foto: bim
Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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