Schützenverein Hollenstedt
Reporterin greift selbst zum Gewehr

NDR-Reporterin Anke Hillmann bei ihren ersten zehn Schuss am Gewehr. Sie hatte noch nie eine Waffe in der Hand und will herausfinden, was rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland in einen Schützenverein zieht
  • NDR-Reporterin Anke Hillmann bei ihren ersten zehn Schuss am Gewehr. Sie hatte noch nie eine Waffe in der Hand und will herausfinden, was rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland in einen Schützenverein zieht
  • Foto: NDR
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim/nw. Hollenstedt. Mehrere Tage lang begleitete ein Fernsehteam des NDR den Schützenverein Hollenstedt im vergangenen Jahr während seines Schützenfestes. Der entstandene Film mit dem Titel „7 Tage ... Schützenverein“ wird am Mittwoch, 29. Mai, um 23.50 Uhr im NDR-Fernsehen ausgestrahlt. Die NDR-Autoren Anke Hillmann und Julian Amershi versprechen einen authentischen und humorvollen Film über das Leben in einem Schützenverein – und eine Gesellschaft mit ihren eigenen Regeln.
Zum Inhalt: "Schützen sind Waffennarren und trinken gerne mal ein Glas zu viel. Soviel zum Klischee. Wie ticken diese Menschen wirklich und woher kommt die Lust am Schießen?", fragt sich Anke Hillmann. Immerhin sind Schützenvereine auf Platz vier der mitgliederstärksten Sportvereine: Knapp 1,4 Millionen Schützen gibt es in Deutschland. Für sieben Tage legt die Reporterin selbst die grüne Uniform an, übt Schießen und Marschieren im Hollenstedter Schützenverein.
Am Schießen um die Königswürde darf sie aber nicht teilnehmen, das gilt seit der Vereinsgründung 1877. „Schützenverein ist Männersache“, sagt Präsident Rüdiger Kummer. Der Konflikt mit der Reporterin ist programmiert, denn die würde selbst gerne Königin werden.

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