Handball-Regionalliga Frauen
Jahn Hollenstedt zeigt gegen Stade starke Abwehrleistung
- Hollenstedts Angreiferin Laura Nickel (re.) behauptet den Ball gegen Mieke Klintworth vom VfL Stade
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Mit einer starken Abwehrleistung und solidem Angriffsspiel holte TuS Jahn Hollenstedt (7.) am vergangenen Wochenende im Heimspiel der Handball-Regionalliga der Frauen einen wichtigen Punkt gegen Spitzenreiter VfL Stade. Damit sorgte der Tabellensiebte mit dem 22:22-Unentschieden (12:9) für eine faustdicke Überraschung des Spieltages. Zur Halbzeit führte der TuS Jahn verdient mit 12:9 Toren. "Auch die packenden Zweikämpfe wurden auf beiden Seiten fair geführt", freute sich der Hollenstedter Coach Karsten Käding, der für seinen erkrankten Trainerkollegen Manuel Cohrs die Regie übernommen hatte. Und Stades Spielmacherin Lisa Prior kommentierte das Spiel mit den Worten: "Für einen Sieg hat es heute bei uns nicht gereicht."
Schon das 12:9 zur Pause nach einem 1:3-Rückstand erfreute die Hollenstedter Fans. Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Gastgeberinnen über 15:10 (44.) sogar mit 20:15 in Führung gebracht. Danach vergaß Hollenstedt das Torewerfen und Stade verkürzte zum 19:20 (55. Minute).
Obwohl die Schiedsrichter den anschließenden Treffer von Lisa Prior wegen eines Schrittfehlers nicht gaben, rettete eine Minute vor Schluss Stades Haupttorschützin Lena-Marie Müller (insgesamt 12 Tore) mit ihrem verwandelten Siebenmeter das 22:22-Remis dem VfL. Die besten Werferinnen für Hollenstedt waren Amelie Gabriel (5) und das Geschwister-Duo Laura und Nele Nickel (je 4 Tore).
Hollenstedts zweite Damenmannschaft feierte einen 27:22 (10:11)-Sieg gegen Tabellenführer Elsflether TB in der Verbandsliga Frauen Nord und rückte auf Platz zwei in der Tabelle vor. Den Sieg machte der TuS Jahn allerdings in der Schlussphase der Partie perfekt, der aus einem 19:17 einen deutlichen 27:22-Erfolg machte. Hollenstedts beste Werferin war Vanessa Wolter mit insgesamt zehn Toren. Am morgigen Sonntag, 16. Februar, 17 Uhr, empfängt Hollenstedts Zweite in heimischer Max-Schmeling-Halle an der Jahnstraße den Tabellensiebten ATSV Habenhausen, der am vergangenen Wochenende deutlich mit 33:28 beim Tabellenelften VfL Horneburg gewann. (cc)
Redakteur:Roman Cebulok aus Buchholz |
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