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Weihnachtsmarkt Hollenstedt fällt aus

Foto aus besseren Zeiten: Früher war der Markt ein beliebter Treffpunkt Fotos: archiv bim
Hollenstedter Marktausschuss spricht sich für einen Neustart in 2019 aus / Neues Konzept geplant

mi. Hollenstedt. Was viele Bürger schon länger vermuteten, ist jetzt amtlich: Der Weihnachtsmarkt in Hollenstedt, der immer am dritten Adventswochenende stattfindet, fällt in diesem Jahr aus. Das hat jetzt der Marktausschuss der Gemeinde Hollenstedt empfohlen.
Hintergrund: Im vergangenen Jahr war der Markt, der immer rund um die Kirche und das Küsterhaus abgehalten wird, weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Es gab kaum Besucher, Schausteller hatten im Vorfeld abgesagt oder verließen enttäuscht den laufenden Markt. Wie Bernd Perlowski, stellvertretender Marktausschussvorsitzender, berichtet, will man deswegen den Markt in 2019 mit einem neuen Konzept wiederbeleben. Perlowski: "Wir waren uns einig, dass in diesem Jahr der Markt ausfallen soll und wir die Zeit bis nächstes Jahr nutzen, um Ideen zu entwickeln, wie wir den Markt für Besucher und Schausteller attraktiver machen können."
Im kommenden Jahr - so habe es der Ausschuss entschieden - solle es deswegen bereits im Januar ein Treffen aller Verantwortlichen geben. Perlowski: "Unsere Idee ist es, den neuen Markt in enger Abstimmung mit der Kirchengemeinde Hollenstedt zu realisieren." Ausdrücklich, so der stellvertretende Marktausschussvorsitzende, seien auch die Hollenstedter Bürger aufgerufen, ihre Vorschläge an die Volksvertreter oder die Gemeinde heranzutragen. Eine Weiche für einen neuen attraktiveren Weihnachtsmarkt stellte der Ausschuss sogar schon in der Sitzung des Marktausschusses. Perslowski: "Ein großer Kritikpunkt der Schausteller am Weihnachtsmarkt waren schon lange die hohen Standgebühren." Hier habe die Gemeinde jetzt nachbessert. Hintergrund: Kostentreiber waren nach Auffassung des Marktausschusses weniger die eigentlichen Gebühren gewesen, sondern ein Passus in der Satzung, der vorschreibt, dass die drei Hollenstedter Märkte - Weihnachtsmarkt, Wochenmarkt und Herbstmarkt - für die Gemeinde kein Zuschussgeschäft sein dürfen. Mit dieser Vorgabe musste der Weihnachtsmarkt als letzter Markt im Jahr teilweise sehr hohe Standgebühren nehmen, damit diese Plus-Minus-Null-Rechnung aufgeht. Der Marktausschuss sprach sich deswegen jetzt dafür aus, den umstrittenen Passus in der Satzung zu streichen. Perlowski: "Das verschafft uns mehr Luft bei der Neugestaltung des Marktes im kommenden Jahr." An den eigentlichen Gebührensätzen werde man aber nicht rühren.