Hans-Erich Schlichtmann legt nach 47 Jahren Kassenwart-Amt nieder
Beim VfL Horneburg geht eine Ära zu Ende

Tief verwurzelt im VfL Horneburg: Hans-Erich Schlichtmann Foto: jab
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  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Horneburg. "Du hast große Fußspuren hinterlassen", sagen die anderen Vorstandsmitglieder des VfL Horneburg über dem Kassenwart Hans-Erich Schlichtmann. Nach fast 47 Jahren wird er nun sein Ehrenamt niederlegen. Die Vorstandswahlen stehen bereits Ende März bei der Jahreshauptversammlung an.
"Langsam wird es Zeit, Platz zu machen", meint Schlichtmann. Das Organisatorische habe er schon abgegeben. Einige Projekte werde er aber noch zu Ende bringen, zum Beispiel den Ausbau eines Büros im "Sporttreff". Außerdem möchte er auch weiterhin seinen Nachfolger unterstützen und im Hintergrund arbeiten.

Der gebürtige Fredenbecker und leidenschaftliche Handballer kam wegen der Liebe nach Horneburg. In seinem Heimatort war er bereits als Handballer und Schiedsrichter tätig gewesen, ebenso ein paar Jahre als Kassenwart. "Ich war immer der Überzeugung, dass man auch was für den Sportverein tun muss", sagt Schlichtmann.

Über den Sport bekam er schnell Kontakt mit den Horneburgern und baute auch die Jugendmannschaft im Handball mit auf. Schließlich war er für die männliche Jugend zuständig. Auch die Herrenmannschaft rief er ins Leben. Aus Zeitgründen musste er selbst allerdings seine sportlichen Aktivitäten in dem schnellen Ballsport auf Eis legen. Erst Jahre später fand er wieder den Weg aufs Spielfeld.

Dafür hat er während seiner Zeit im Vorstand beim VfL viel bewegt. Seine Kassenwart-Geschichte in Horneburg begann in den 1970er-Jahren: Als im Herbst 1972 der gesamte Vorstand zurücktrat, konnten zwar alle Stellen neu besetzt werden, nur die des Kassenwartes nicht. Da wurde Schlichtmann aufgrund seiner Erfahrung bei der Bank vorgeschlagen und seither bei jeder Wahl wiedergewählt.

Gemeinsam mit seinen Vereinskollegen sorgte er dafür, dass die Ballsporthalle errichtet wird. Ebenso wurde 2016 das ehemalige Sportstudio "Vitalo" erworben und zum "Sporttreff" umgewandelt. "Ich denke, wir haben einen guten Grundstein für die Zukunft gelegt", sagt Schlichtmann.

Er war immer der Meinung, dass der Verein nach vorne gehen, moderner werden muss. Das habe er immer versucht umzusetzen. Obwohl er eher der vorsichtige Typ sei, habe das bisher immer geklappt. Er ergänzt: "Das Vertrauen in mich war immer groß."

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