Eine Box, die viele Leben rettet

In Krisengebieten kommt die "ShelterBox" zum Einsatz - 
etwa nach Naturkatastrophen Fotos: ShelterBox/mum
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Mitglieder des Rotary Club Buchholz in der Nordheide unterstützen "ShelterBox"-Projekte.

mum. Buchholz. Wenn Menschen plötzlich Opfer von Naturkatastrophen werden, brauchen sie in erster Linie eine schützende Unterkunft, Trinkwasser und lebensnotwendige Dinge - dies gilt besonders für Familien mit Kindern. Die Organisation "ShelterBox", die von Rotary Clubs weltweit unterstützt wird, sendet "Überlebenskisten" an Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.
Jede "ShelterBox" ("Überlebenskiste") enthält ein Kuppeldachzelt, in dem eine ganze Familie Schutz vor Witterungseinflüssen findet. Zugleich ist das Zelt auch ein Rückzugsort, um Kräfte zu sammeln und sich von physischen und emotionalen Verletzungen zu erholen. Der Inhalt der grünen "ShelterBoxes" ist speziell abgestimmt auf die Art der Katastrophe und die dort herrschenden klimatischen Bedingungen. Jede Kiste enthält Solarlampen, Wasserkanister, Wasserfilter, Thermodecken, Küchenutensilien und weitere nützliche Dinge, die für den Wiederaufbau eines Zuhauses benötigt werden. Mit einem "ShelterKit" (156 Euro), das Werkzeuge und Seile, Befestigungsmaterialien und stabile Planen enthält, können Familien entweder eine Notunterkunft errichten, ein beschädigtes Gebäude reparieren oder den Grundstein für ein neues Zuhause legen. Auch die "ShelterKits" sind speziell auf den Einsatzort und die Bedürfnisse der betroffenen Menschen abgestimmt. So kann ein solches "ShelterKit" Wellblech zur Herstellung von stabilen Dächern enthalten, Raumteiler und Matratzen, so dass selbst Lagerhäuser bewohnbar gemacht werden können. Zu einem Zuhause gehören außer den Alltagsutensilien wie Kochgeschirr und Licht auch Spielzeug für die Kinder.
Die "ShelterBox" enthält außer einem großen Zelt auch Thermodecken, Wasserkanister, eine Wasseraufbereitungsanlage, Werkzeug, Töpfe, Teller, Schüsseln, Becher, Besteck, und Moskitonetze. Außerdem für Kinder Blöcke, Buntstifte und Malbücher. Sogar ein Solarradio und Schlafsäcke sind enthalten. Eine solche "ShelterBox", mit der zehn Personen mindestens ein Jahr lang geholfen werden kann, kostet 750 Euro (einschließlich der Materialkosten, Transport und Logistik).
Der Rotary Club Buchholz in der Nordheide unterstützt "ShelterBox"-Projekte. Innerhalb des Clubs ist Dr. Marianne Kalinowsky-Czech verantwortlich für die "Überlebenskisten". Regelmäßig informiert sie die anderen Club-Mitglieder, wann und wo die Boxen zum Einsatz kommen - und wo Bedarf ist. Zuletzt wurden "ShelterBoxes" etwa nach dem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi eingesetzt. Dort nahm der Sturm im Oktober etwa 67.000 Familien ihr Zuhause. Die Buchholzer Rotarier sammelten Spenden, um möglichst viele "ShelterBoxes" in das Katastrophengebiete zu schicken. "Unser Ziel ist es nun, jederzeit schnell helfen zu können", sagt Marianne Kalinowsky-Czech. "Aus diesen Grund möchten wir um Spenden für die Überlebenskisten bitten." Wenn Menschen dann in Not geraten, könne der Club schnell und unbürokratisch helfen.

Spendenkonto des Rotary Clubs
Wer die Mitglieder des Rotary Club Buchholz in der Nordheide unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Die Bankverbindung lautet: Rotary Hilfe bei der Sparkasse Harburg Buxtehude.
IBAN-Nummer: DE98207500000090113168
BIC: NOLADE21HAM
Verwendungszweck: "ShelterBox"
• Mehr Inforamtionen zum Rotary-Club gibt es im Internet auf der Hompage www.buchholz-i-d-nordheide.rotary.de.

In Krisengebieten kommt die "ShelterBox" zum Einsatz - 
etwa nach Naturkatastrophen Fotos: ShelterBox/mum
Die Buchholzer Rotarierin 
Dr. Marianne Kalinowsky-Czech
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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