"Hilfe ist weiterhin nötig"

Silke (Mitte) und Jörg Büttinghaus (3. v. re.) kamen persönlich vorbei, um sich bei Michael (v. li.), Martin, Anne und Katrin Werner sowie beim Weihnachtsmann für den Einsatz zu bedanken
4Bilder
  • Silke (Mitte) und Jörg Büttinghaus (3. v. re.) kamen persönlich vorbei, um sich bei Michael (v. li.), Martin, Anne und Katrin Werner sowie beim Weihnachtsmann für den Einsatz zu bedanken
  • Foto: Werner
  • hochgeladen von Katja Bendig

kb. Jesteburg. Katrin Werner weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, sich ins Leben zurück zu kämpfen. Vor zehn Jahren erlitt die Jesteburgerin bei einem Reitunfall so schwere Schädel-Hirn-Verletzungen, dass die Ärzte ihrer Familie prognostizierten, Katrin würde für immer ein Pflegefall bleiben. Ein Dreivierteljahr lag die junge Frau im Koma, musste danach alles mühsam wieder erlernen. Wenn man heute mit ihr spricht, kann man diese Geschichte kaum glauben. "Die Ärzte meinen, ich bin ein medizinisches Wunder", sagt sie.
Von diesem Wunder wollen Katrin Werner und ihre Familie ein Stück abgeben - an Silke Büttinghaus aus Egestorf. Wie mehrfach berichtet, leidet die 33-jährige Mutter zweier Kinder nach einem Hirnschlag am "Locked-in-Syndrom" (LIS). Sie ist bei vollem Bewusstsein in ihrem Körper gefangen, kann sich kaum bewegen und nicht sprechen. Ein Zustand, gegen den Silke Büttinghaus tapfer ankämpft. Doch die Therapien sind teuer - und werden von der Krankenkasse größtenteils nicht übernommen. Deshalb hat Familie Werner nicht gezögert und erneut, wie schon im vergangenen Jahr, einen kleinen Weihnachtsmarkt veranstaltet, dessen kompletter Erlös an Silke Büttinghaus geht. "Die Hilfe ist einfach weiterhin nötig, die Therapien müssen fortgesetzt werden und das kostet richtig viel Geld", sagt Katrin Werner. Auf dem privaten Weihnachtsmarkt wurden zugunsten der Hilfsaktion Geschenke, Punsch, Waffeln, Kuchen und Kartoffelpuffer verkauft. Sogar eine Tombola hatte Familie Werner auf die Beine gestellt. Und den Besuch des Weihnachtsmannes organisiert.
Ein Engagement, dass Sigrid Kroll aus Rosengarten begeistert. Sie hatte im WOCHENBLATT von der Aktion gelesen und war extra nach Jesteburg gekommen, um Familie Büttinghaus zu unterstützen. Sigrid Kroll weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell das Schicksal zuschlagen kann. "Deshalb musste ich einfach herkommen und auch etwas beitragen."
Insgesamt kamen bei der Hilfsaktion am Samstag 1.915 Euro zusammen. Eine Summe, die Silke Büttinghaus ein kleines Stück weiter auf dem langen Weg zurück ins Leben hilft. Für Familie Werner hat sich der Einsatz mehr als gelohnt. "Wir möchten uns ganz bei allen für die Großzügigkeit und Spendenbereitschaft bedanken. Es war ein ganz toller Tag!", sagt Katrin Werner stellvertretend für ihre ganze Familie.

Wer Familie Büttinghaus ebenfalls helfen möchte, kann spenden:
Return | Stiftung
Spenden-Kennwort
„Mutterliebe“
IBAN: DE12 2005 0550 1002 2186 57
Mehr Informationen gibt es im Internet unter http://www.betterplace.org/p29339 .
Spenden unter dem Kennwort „Mutterliebe“ sind zweckgebunden und steuerlich absetzbar.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

Politik
Dr. Andreas Schäfer (li.) und Sönke Hartlef präsentierten die neue Marke der Hansestadt Stade

Modern und maritim
So sieht die neue Stadtmarke der Hansestadt Stade aus

jab. Stade. Es wird das neue Erkennungszeichen der Stadt Stade werden: Das neue, moderne und doch klassische Logo löst das alte Symbol nach 25 Jahren ab. Von Anker bis Schaukelpferd lässt die neue Marke viel Spielraum für Interpretation - und das ist sogar gewollt. Mit der neuen Stadtmarke soll eine bessere Innen- und Außendarstellung möglich werden. Bei der Suche nach einer geeigneten Marke wurde zunächst gesammelt, was Stade ausmacht, was das Merkmal, das Besondere an der Hansestadt ist....

Politik
Auf der bislang rein landwirtschaftlich genutzten Fläche soll jetzt Wohnraum entstehen Foto: google/msr

Rat der Gemeinde Jesteburg tagt am 7. Oktober
Die Ortsmitte Itzenbüttels steht auf der Agenda

as. Jesteburg. Über die Entwicklung Itzenbüttels berät der Gemeinderat Jesteburg am Mittwoch, 7. Oktober, um 19 Uhr im Schützenhaus (Am Alten Moor 10) in Jesteburg. Konkret geht es um den Bebauungsplan (B-Plan) "Itzenbüttel-Ortsmitte". Landwirt Christoph Heitmann ("Zeckershoff") möchte auf seinem bislang ausschließlich landwirtschaftlich genutzten Gelände Wohnhäuser realisieren. Geplant ist ein Mehrfamilienhaus mit bis zu acht Wohneinheiten. Außerdem soll das Haupthaus abgerissen und durch...

Blaulicht
In der Staatsanwaltschaft Stade rücken kriminelle Clans jetzt verstärkt in den Fokus

Stade ist Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft
Null Toleranz bei Clankriminalität

tk. Stade. "Das Gefühl, dass es in Niedersachsen Kriminelle gibt, die bei rechtschaffenen Bürgern den Eindruck erwecken, dass sie tun und treiben könnten, was sie wollen, darf es nicht geben." Mit diesen Worten gab Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU) den Startschuss für die vier neuen Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften Clankriminalität. Eine davon ist in Stade angesiedelt.  Zwei Staatsanwälte werden sich in den jeweils vier Ermittlungseinheiten, neben Stade sind das...

Panorama
In seinem Stall: Landwirt Stefan Isermann aus Toppenstedt
3 Bilder

"Aufeinandertreffen mit Corona wäre Super-GAU"
Landwirte sind bedroht von Auswirkungen von Afrikanischer Schweinepest

ce. Toppenstedt. "Die Pest ist in hiesigen Regionen noch nicht angekommen. Ihre Auswirkungen könnten aber nicht nur für unseren Betrieb mittelfristig existenzbedrohend werden." Das sagt Stefan Isermann (41), der in dritter Generation in Toppenstedt (Landkreis Harburg) Landwirtschaft mit einigen tausend Schweinen betreibt, mit Blick auf die aktuelle Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die Tierseuche, die Haus- und Wildschweine befällt, hat bislang 35 dieser Vierbeiner in...

Politik
Rainer Schlichtmann hat sich 25 Jahre zum Wohle der Samtgemeinde Harsefeld eingesetzt
4 Bilder

Er übergibt ein gut bestelltes Haus
Nach 25 Jahren als Verwaltungschef in Harsefeld: Rainer Schlichtmann geht in den Ruhestand

jd. Harsefeld. Eine Ära geht heute zu Ende: Dieser Mittwoch ist der letzte Arbeitstag für Rainer Schlichtmann. Am Abend wird der Harsefelder Samtgemeinde-Bürgermeister bei einem Festakt in der Eissporthalle offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Dass seine Amtszeit später einmal als "Ära Schlichtmann" bezeichnet wird, dürfte ziemlich sicher sein. Schließlich hat der 67-Jährige die Geschicke der Samtgemeinde und auch ihrer vier Mitgliedsgemeinden entscheidend geprägt - und das über einen...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen