Turnhallen-Abriss: Neu Wulmstorf schafft Platz für etwas Neues

Mächtige Abrissbagger beenden das Kapitel der maroden Turnhalle der Grundschule an der Heide in Neu Wulmstorf. Arbeiter und Rathaus-Angestellte dürfen zufrieden lächeln
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bc. Neu Wulmstorf. Einst war die Sporthalle der Grundschule an der Heide in Neu Wulmstorf das Modernste, was eine ganze Region an Sportstätten zu bieten hatte. Anfang der 1960er Jahre errichtet, beherbergte die Einfeld-Turnhalle sogar ein Lehrschwimmbecken. Jetzt liegt das alte Gemäuer in Schutt und Asche.

Die Abrissbagger der Firma „Wilko Wagner“ haben ganze Arbeit geleistet. „Die Halle war stark sanierungsbedürftig und entsprach nicht mehr heutigen Ansprüchen“, sagt Thomas Saunus, Fachbereichsleiter Ortsentwicklung und Immobilienwirtschaft im Neu Wulmstorfer Rathaus.

Zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 sollen die Schüler in ihre nagelneue Heimat an der Breslauer Straße einziehen können. 3,75 Mio. Euro kalkuliert die Gemeinde für den Bau der Zweifeldhalle. Wer die Sporthalle in Wistedt (Samtgemeinde Tostedt) kennt, kann erahnen, wie die Halle in Neu Wulmstorf aussehen wird. Das Architekturbüro „Ellwanger und Menzel“ aus Rotenburg (Wümme) ist verantwortlich für den Bau, der im Gegensatz zur alten Halle um 90 Grad gedreht wird. Der alte Gummi-Sportplatz wird verschwinden.

Das Besondere an der etwa 46 mal 34 Meter großen Halle: An einer Längsseite wird sie in einen Erdwall eingefasst, was sich u.a. auf die Energiekosten auswirken soll.

Die Halle wird direkt an den bestehenden Schulkörper angebaut. Ein Fahrstuhl verbindet Schule und Halle auf vier Ebenen. Eine Tribüne ist nicht geplant.

Hauptsächlich soll die Halle ftür den Schulsport genutzt werden, in zweiter Linie dürfen sie Vereine für Trainingseinheiten buchen. Wettkämpfe sind nicht vorgesehen, können aber in Ausnahmefällen auch stattfinden.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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