Salzhäuser Schulleiterin zu Elternbeschwerden über "fatale" Wegenutzungs-Entscheidung
"Diesen Beschluss gibt es nicht"

"Die Kinder entscheiden selbst, wo sie gehen": der gepflasterte Schulweg und daneben der Trampelpfad
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ce. Salzhausen. "Für viele Eltern ist dies untragbar und absolut unverständlich. Vor allem in der Dunkelheit sehen wir hier eine enorme Gefährdung." Das ist der Tenor, mit dem einige Eltern gegenüber dem WOCHENBLATT ihrem Unmut Luft machen über eine "fatale Entscheidung", die die Lehrerversammlung der Grundschule am Salzhäuser Paaschberg getroffen habe.
Weil der gepflasterte und gut ausgeleuchtete Weg von der Straße "Am Paaschberg" zum Schulkomplex angeblich nicht mehr sicher sei, hätten die Lehrer beschlossen, die Kinder dürften nur noch auf dem parallel zum Weg verlaufenden Trampelpfad zu den Gebäuden gelangen. "Dieser ist jedoch nicht beleuchtet und auch uneben, da mit Baumwurzeln überzogen. Zudem stehen herausragende Baumstümpfe mitten auf dem Pfad", so die besorgten Eltern.
"Einen Beschluss der Lehrer, die Kinder von dem beleuchteten Weg zu verbannen, gibt es nicht", stellt Schulleiterin Claudia Rückforth im Gespräch mit dem WOCHENBLATT klar. Manches "Elterntaxi" würde den Nachwuchs jedoch am liebten bis vors Klassenzimmer chauffieren, obwohl die Zufahrt auf dem Weg nur für Schulpersonal und Benutzer der Sporthalle auf dem Gelände erlaubt sei. Entsprechende Verkehrsschilder wiesen darauf auch hin. "Normale" Pkw müssten auf neben der Zufahrt angelegten Plätzen abgestellt werden. "Weil Mütter und Väter diese Bestimmungen aber leider oft ignorieren und mit ihren großen Wagen die Kinder gefährden, die zu Fuß unterwegs sind, haben wir den Jungen und Mädchen empfohlen, bei Bedarf auf den Pfad neben dem Weg auszuweichen", erklärt Claudia Rückforth. "Am Ende entscheiden aber die Kinder selbst, welchen Weg sie nutzen."
Mit Blick auf die geplante Erweiterung der Grundschule (das WOCHENBLATT berichtete) hat die Schulleitung gegenüber der Samtgemeinde Salzhausen angeregt, die Beleuchtung der Zuwegungen zu verbessern und die Parkplätze auszubauen.

"Die Kinder entscheiden selbst, wo sie gehen": der gepflasterte Schulweg und daneben der Trampelpfad
Deutlich zu sehen: das Zufahrts-Verbotsschild für den "normalen" Verkehr

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