Neues zu Garstedter Spieker-Areal
"Mehr Wohnraum im Spieker-Neubau!"

Erster Entwurf: So könnte der Wohneinheiten und womöglich auch Gewerbe beherbergende "Nachfolger" des Gasthauses "Zum Spieker" nach seiner Fertigstellung aussehen
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  • Foto: Zur Mühle Immobilien GmbH
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ce. Garstedt. "Wie geht es mit dem Garstedter 'Spieker'-Gelände weiter, wenn die politischen Gremien derzeit wegen Corona kaum tagen?", fragen sich derzeit viele Einwohner des Ortes. Im Februar hatte John R. Mahn von der Wulfsener Zur Mühle Immobilien GmbH als interessierter Bauherr im Bauausschuss der Gemeinde sein mögliches Konzept für einen Neubau auf dem Areal des ehemaligen Gasthauses "Zum Spieker" vorgestellt. Er will dort modernen und altersgerechten Wohnraum, Räumlichkeiten für die Dorfgemeinschaft und das Gemeindebüro sowie zeitgemäßen Gewerberaum schaffen (das WOCHENBLATT berichtete).

"Verwaltungsausschuss und Gemeinderat sollten dann über den Vorschlag beraten, aufgrund der Corona-Pandemie ist es aber nicht mehr zur Ratsitzung gekommen", erklärte Bürgermeisterin Christa Beyer jetzt auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Der Verwaltungsausschuss (VA) habe die Verwaltung aufgefordert, Verhandlungen mit John R. Mahn bezüglich der Umsetzung des Vorhabens aufzunehmen.

Dreigeschossiger Neubau geplant

Nach dem beabsichtigten Erwerb des Grundstückes will Mahn auf der Grundlage eines durch die Gemeinde aufzustellenden vorhabenbezogenen Bebauungsplanes den Altbestand zurückbauen und stattdessen einen dreigeschossigen Neubau errichten. Darin sollen - so hatte Mahn kürzlich angekündigt - unter anderem zehn, insgesamt rund 625 Quadratmeter und einen Fahrstuhl umfassende Wohneinheiten entstehen. Im Erdgeschoss soll möglicherweise Gewerbe einziehen. Zur "Veredelung" des Neubaus sollen Stilelemente des historischen "Spieker"-Bauwerkes aufgenommen werden. Draußen will Mahn knapp 30 Parkplätze, Begrünung und eine Kinderspielfläche anlegen.

"Der VA hat sich dafür ausgesprochen, möglichst noch mehr Wohnraum zu schaffen. Darüber wird derzeit ebenfalls mit Herrn Mahn verhandelt", so Christa Beyer. Voraussichtlich im Juli solle die Beratung in den politischen Gremien fortgesetzt werden. Beyer: "Auch die konzeptionelle Planung des Neubaus möchten wir noch in diesem Jahr mit öffentlicher Bürgerbeteiligung vorantreiben."

Erster Entwurf: So könnte der Wohneinheiten und womöglich auch Gewerbe beherbergende "Nachfolger" des Gasthauses "Zum Spieker" nach seiner Fertigstellung aussehen
"Verhandlungen mit dem interessierten Bauherrn laufen": Bürgermeisterin Christa Beyer
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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