Heimatverein Ashausen
Ein Dorf schreibt weiter an seiner Geschichte

Bürgermeister Robert Isernhagen (li.) und Stifter Reinhard Behr bei der feierlichen Flustein-Setzung | Foto: Michela Dulz
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  • Bürgermeister Robert Isernhagen (li.) und Stifter Reinhard Behr bei der feierlichen Flustein-Setzung
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Der Heimatverein Ashausen hat sein 25-jähriges Bestehen gefeiert und damit ein Stück gelebte Dorfkultur sichtbar gemacht. Mehr als 60 geladene Gäste kamen zur Enthüllung des 25. Flursteins an der Flur Grevelau und anschließend zum Olen Huus an der Scharmbecker Straße in Ashausen.

Der neue Flurstein wurde von Reinhard Behr gestiftet, Gründer und Ehrenvorsitzender des Vereins. Seit der Gründung am 26. April 2001 setzt der Heimatverein jedes Jahr einen solchen Stein. So wächst im Ort eine Spur aus Namen, Wegen und Erinnerungen, die Dorfgeschichte greifbar macht.

Am Olen Huus wurde das Jubiläum bei gutem Wetter, Musik des „Trio Konträr“ und Pizza gefeiert. Zu den Gästen zählten Vertreter aus Politik und Wirtschaft, der Feuerwehr, örtlicher Vereine und der Kirche. Auch Bürgermeister Robert Isernhagen gratulierte dem Verein.

Der heutige Vorsitzende Christian Popp erinnerte in seiner Begrüßung an die Anfänge. Auslöser war die Idee des damaligen Bürgermeisters Bernd Degel, das alte, denkmalgeschützte Rauchhaus der Familie Muth am Dorfeingang zu erhalten. 16 Bürger gründeten dafür den Heimatverein Ashausen.

Heute zählt der Verein mehr als 450 Mitglieder. Sein Ziel ist bis heute, dörfliche Kultur und Gemeinschaft zu pflegen, Geschichte zu bewahren und die Entwicklung des Ortes mitzugestalten. Sichtbar wird das im sanierten Olen Huus, in Ortseingangsschildern, Informationstafeln, Festen und Veranstaltungen.

Zum Vereinsleben gehören unter anderem der Weihnachtsmarkt „Kunst & Punsch“, das jährliche Weinfest, Lesungen und kleine Konzerte. Auch die Bahnhofspaten prägen das Bild des Ortes, indem sie für einen gepflegten ersten Eindruck sorgen.

Zu den jüngeren Projekten zählen die Neugestaltung des Mahnmals gegenüber dem Ashäuser Hof und die Auszeichnung eines ortstypischen Hauses mit dem Preis „Baukultur Ashausen“.

Bürgermeister Robert Isernhagen richtete den Blick nach vorn. „Solche Aufgaben brauchen frische Kräfte“, sagte er und betonte: „Was ich mir für Ashausen und den Heimatverein wünsche, das ist, dass wir noch viele jüngere Mitglieder finden, die auch mit anpacken.“

Wer mehr über die Geschichte Ashausens erfahren möchte, kann die Dorf-Chroniken Band eins und zwei beim Heimatverein unter hva@heimatverein-ashausen.de erwerben.

Bürgermeister Robert Isernhagen (li.) und Stifter Reinhard Behr bei der feierlichen Flustein-Setzung | Foto: Michela Dulz
Reinhard Behr (li.) und Sigrid Gardewischke mit dem neuen Flustein in Grevelau | Foto: Michela Dulz
Redakteur:

Anika Werner aus Winsen

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