Asylbewerber

Beiträge zum Thema Asylbewerber

Blaulicht

Haftstrafe für Asylbewerber

thl. Lüneburg. Zu einer Jugendhaftstrafe von drei Jahren hat das Lüneburger Landgericht einen 20-jährigen Asylbewerber verurteilt. Der junge Mann hatte in der Flüchtlingsunterkunft in Hittfeld einem Mitbewohner im Streit ein Messer in die Brust gerammt und dabei knapp das Herz verfehlt (das WOCHENBLATT berichtete). Zwar sah die 10. Große Strafkammer vom Vorwurf des versuchten Totschlags ab und erkannte auf gefährliche Körperverletzung, dennoch fiel die Strafe erheblich höher aus, als gefordert....

  • Winsen
  • 11.02.16
Politik
Die Horneburger Festhalle wird künftig von der Samtgemeinde genutzt
2 Bilder

Kein Massenquartier für Flüchtlinge: Horneburger Rathauschef weist Spekulationen zurück

jd. Horneburg. Die Nutzung der Horneburger Schützenhalle durch die Samtgemeinde ist offenbar unter Dach und Fach. Nach WOCHENBLATT-Informationen wird die Kommune das Gebäude ab dem 1. März vom Eigentümer, dem örtlichen Schützenverein, pachten. Wie berichtet, soll die Halle vor allem genutzt werden, um Mobiliar und Gebrauchsgegenstände für die Flüchtlingsunterkünfte einzulagern. An den Spekulationen, dass dort eine größere Zahl an Asylbewerbern einquartiert werden soll, ist allerdings nichts...

  • Horneburg
  • 09.02.16
Blaulicht

War es Notwehr? - Seevetaler Asylbewerber wegen versuchtem Totschlags vor Gericht

thl. Lüneburg/Seevetal. Wegen eines Messerstiches, der knapp am Herzen des Opfers vorbeiging, muss sich ein 20-jähriger Asylbewerber jetzt vor der 10. Großen Strafkammer des Lüneburger Landgerichtes verantworten. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag. Rückblick: Im August vergangenen Jahres kommt es in der Flüchtlingsunterkunft in Hittfeld zum Streit zwischen dem 20-Jährigen und seinem Mitbewohner, einem gewissen Danilo. Nach einem verbalen Schlagabtausch begibt man sich in den Hof der...

  • Winsen
  • 08.02.16
Panorama
Viele Ehrenamtliche helfen dabei, die Flüchtlinge schnell  in die Gesellschaft zu integrieren

Hier können Sie Flüchtlingen helfen

(nw). Die Unterbringung von Flüchtlingen ist für Städte und Gemeinde eine Mammutaufgabe. Um den Menschen vor Ort bei der Bewältigung ihres Alltags zu helfen, haben sich allerorten Ehrenamtliche zusammengeschlossen, um in Arbeitskreisen und Unterstützergruppen Spendensammlungen zu organisieren, Deutschkurse oder sonstige Leistungen anzubieten. Das WOCHENBLATT hat einige Anlaufstellen in den Kommunen zusammengetragen. Hier können Sie helfen: • In der Samtgemeinde Lühe hat sich ein Arbeitskreis...

  • Buxtehude
  • 04.09.15
Politik
Johannes Freudewald

Was passiert mit kriminellen Asylbewerbern?

thl. Winsen. Drei Asylbewerber werden dabei erwischt, wie unbezahlte Elektrogeräte im Wert von mehr als 1.000 Euro aus einem Supermarkt schleppen. Zwei Flüchtlinge werden festgenommen, weil sie unter falschen Namen Smartphones bestellten und die Ware nicht bezahlten. Zwei weitere werden vom Amtsgericht wegen versuchten Autoaufbruchs zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil sie bereits einschlägige Vorstrafen hatten. Nur drei von mehreren Fällen, die in jüngster Zeit Schlagzeilen...

  • Winsen
  • 08.05.15
Politik
Marco Trips

Resolution verabschiedet: Städte und Gemeinden fordern mehr Geld für Unterbringung von Asylbewerbern

(kb). Eine Anhebung der Kostenpauschale, die erhebliche Beschleunigung der Asylverfahren und den zügigen Ausbau der Kapazitäten der Landesaufnahmeeinrichtungen sind drei von insgesamt acht Forderungen, die die niedersächsischen Städte und Gemeinden jetzt gemeinsam im Sehnder Positionspapier fordern. Die Resolution wurde auf der Kreisvorstandskonferenz des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) in Sehnde, an der auch Vertreter aus den Landkreisen Harburg und Stade teilnahmen,...

  • Seevetal
  • 06.05.15
Panorama
Die Aussicht auf ein neues Smartphone und einen günstigen Vertrag klang für Ahmed verlockend. Doch jetzt zahlt der für Asylbewerber deutlich mehr als gedacht

Ärger mit Vodafone: Wurde Asylbewerber Ahmed absichtlich getäuscht?

lt. Bliedersdorf. Das Angebot klang verlockend: Für nur 20 Euro im Monat mit dem Handy in alle Netze telefonieren und im Internet surfen sowie obendrauf ein nagelneues Smartphone für einmalig nur 9,95 Euro. Doch als Ahmed* (24) die erste Rechnung bekam, fiel er aus allen Wolken. Der Mobilfunkanbieter Vodafone zieht statt 20 Euro nun 69,99 Euro ein. Besonders tragisch: Ahmed ist Asylbewerber und verfügt monatlich gerade einmal über rund 330 Euro. Dass er 50 Euro mehr als gedacht für sein Handy...

  • Horneburg
  • 31.01.14
Panorama
Birgit Kubik mit einigen Artikeln, die sie der Asylbewerber-Familie schenken möchte
3 Bilder

Spender erleichtern den Neuenfang

Möbel, Kleidung und Gardinen für Asylbewerber-Familie aus Drochtersen tp. Drochtersen. Große Hilfsbereitschaft für Asylbewerber Petrit S.* (39): In dem Artikel „Am materiellen Nullpunkt“ berichtete WOCHENBLATT über den Familienvater, der mit seiner Ehefrau und drei Kindern mit wenig Gepäck aus Albanien geflohen war und nun in einer noch spärlich eingerichteten Wohnung in Drochtersen in Kehdingen lebt. Daraufhin meldeten sich mehrere Spendenwillige in der Redaktion. Birgit Kubik (47) aus...

  • Stade
  • 08.11.13
Panorama
Asylbewerber Ahmed beneidet alle, die Arbeit haben

"In Somalia gibt es keine Zukunft für meine Familie"

lt. Bliedersdorf. Auf der Flucht vor islamistischen Terroristen ist Ahmed* (24) aus dem afrikanischen Somalia nach einer vierjährigen Odyssee über Libyen, Italien und Schweden vor gut einem Jahr in Deutschland gelandet. Inzwischen wartet der junge Mann in einer Asylbewerber-Unterkunft in Bliedersdorf (Samtgemeinde Horneburg) auf seine Anerkennung. Er hofft, dass er in Deutschland bleiben darf. "In Somalia gibt es keine Zukunft für mich und meine Familie", sagt Ahmed, der eine kleine Tochter (2)...

  • Horneburg
  • 08.11.13
Panorama
Von Albanien nach Drochtersen: Familienvater Petrit S. leidet unter der matriellen Knappheit. Mit seiner Familie lebt er in einer mit gebrauchten Möbeln eingerichteten, aber sauberen und modernisierten Wohnung
2 Bilder

Angst vor Schüssen in Albanien

Flucht aus Todesangst: Nun lebt Asylbewerber Petrit S. mit seiner Familie in Drochtersen / Materielle Not bedrückt tp. Drochtersen. Petrit S.* (39) schwitzt beim Möbelrücken, Schweißperlen rinnen über seine Stirn. Der Familienvater floh vor Kurzem mit seiner Ehefrau Nazmie (35) und den drei gemeinsamen Kindern (6, 12 und 14) aus seinem Heimatland Albanien. In Drochtersen haben die Asylbewerber ein neues Zuhause gefunden, das Petrit S. so schön gestaltet wie er kann. Doch mit den wenigen...

  • Stade
  • 01.11.13
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