Frank Döscher

Beiträge zum Thema Frank Döscher

Wirtschaft
Frank Döscher, Geschäftsführer "Elbe Obst"-Vertriebsgesellschaft
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Herkules-Aufgabe für Apfel-Vermarkter

bc. Altes Land. Rekordernten verderben die Preise. Eine Binsenweisheit, die für das Alte Land mit seinen 850 Obstbauern und 10.000 Hektar Anbaufläche derzeit vollends zutrifft. Die Apfelbauern an der Niederelbe haben im vergangenen Herbst eine riesige Ernte von 330.000 Tonnen eingefahren (das WOCHENBLATT berichtete). Für ihre qualitativ hochwertige Ware erhalten sie aber aktuell nur einen Erzeugerpreis von durchschnittlich 26 Cent pro Kilogramm. Zu wenig, um etwas zu verdienen. „Optimal wäre...

  • 03.03.15
Wirtschaft
Die Obstbauern Jan-Hinrich und Hannes Feindt (re.) hoffen auf steigende Preise

Rekordernte: Mehr Fluch als Segen

bc. Altes Land. Tiefpreise drücken aufs Stimmungsbarometer der Altländer Obstbauern. Weil angesichts der Rekordernten in Europa der Markt mit Äpfeln überschwemmt ist, werden ihre Erzeugnisse zu Dumping-Preisen in den Supermärkten feilgeboten: Da kostet die Zwei-Kilo-Tasche nur noch 99 Cent. Gut für die Verbraucher, schlecht für die Erzeuger. Die bekommen für ihre Ware bester Qualität derzeit zwischen 20 bis 30 Cent pro Kilo. "Wir brauchen aber 35 Cent, um etwas zu verdienen", sagt Obstbauer...

  • Jork
  • 01.11.14
Wirtschaft
"Elbe Obst"-Vertriebschef Frank Döscher befand sich gerade auf der Messe "Prognosfruit", als er vom Einfuhrverbot erfuhr

Einfuhrstopp: Keine Altländer Äpfel mehr nach Russland

bc. Altes Land. Russland hat ein Einfuhrstopp für Fleisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse aus EU-Staaten, den USA, Australien, Kanada und Norwegen verhängt. Die russische Führung reagiert damit auf die Sanktionen westlicher Staaten wegen des Ukraine-Konflikts. Das Einfuhrverbot soll zunächst für ein Jahr gelten. Davon betroffen sind u.a. die Obstbauern im Alten Land. Russland gehört zu einem der traditionellen Ausfuhrmärkte der „Elbe-Obst-Vertriebsgesellschaft“ (Hollern-Twielenfleth). Vom...

  • Lühe
  • 08.08.14
Wirtschaft
Streckt die Fühler immer nach neuen Märkten aus. Die "Elbe-Obst" bei der "Worldfood Messe" in Moskau im September in Moskau (v.li.): Jana Dorofeev, Frank Döscher und Irina Jung

Wenige Äpfel für den Export

bc. Hollern-Twielenfleth. Frank Döscher, Geschäftsführer der "Elbe-Obst-Vertriebsgesellschaft" mit Sitz in Hollern-Twielenfleth, muss derzeit mehr den Mangel verwalten, als dass er aus dem Vollen schöpfen kann. Weil die Obstbauern an der Niederelbe 2013 insgesamt nur knapp 200.000 Tonnen von den Bäumen pflückten und damit die schlechteste Ernte seit mehr als zehn Jahren einfuhren (das WOCHENBLATT berichtete), ist das Exportgeschäft mit den Altländer Äpfeln eingebrochen. "Wir sind aktuell damit...

  • Lühe
  • 03.01.14
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