Bauantrag für Rettungswache in Tostedt wird jetzt vorbereitet

Derzeit nutzen die Rettungswachen-Mitarbeiter einen 
Container am Feuerwehrhaus und die Waschhalle als Garage
für ein Fahrzeug
  • Derzeit nutzen die Rettungswachen-Mitarbeiter einen
    Container am Feuerwehrhaus und die Waschhalle als Garage
    für ein Fahrzeug
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bim. Tostedt. Bereits seit rund drei Jahren nutzt das Kreis-DRK Räume und Waschhalle an der Feuerwache Tostedt für Personal und Fahrzeuge der Rettungswache. Platz, den die Tostedter Feuerwehr jedoch selbst braucht. Der Landkreis Harburg als Träger der Rettungswachen hatte Anfang 2019 zwei Container als Aufenthaltsräume fürs Personal angeschafft und neben dem Eingang des Feuerwehrhauses aufgestellt. Die erneute Zwei-Jahres-Frist für die Mitnutzung der Feuerwehrräume endet jedoch Anfang 2021. Ganz so schnell wird sich die neue Rettungswache nicht realisieren lassen, aber: Der Architekt des Kreis-DRK bereitet derzeit den Bauantrag vor, berichtet Jan Bauer, Vizepräsident des DRK-Kreisverbandes Harburg-Land, auf WOCHENBLATT-Nachfrage.
Nachdem zunächst lange der Standort neben dem neuen DRK-Zentrum im Tostedter Zentrum von Samtgemeinde und Landkreis favorisiert worden waren, stellte sich im vergangenen Herbst heraus, dass der Platz dort für die Wache nicht ausreicht. Für die Rettungswache waren zunächst 600 Quadratmeter eingeplant. Der Architekt des DRK-Kreisverbandes hatte dann aber errechnet, dass 842 Quadratmeter erforderlich seien, weil vor der Wache zehn Meter Platz gelassen werden müssten für die Fahrzeuge.
Tostedts Politik und Verwaltung sind sich einig, dass die Rettungswache dauerhaft in Tostedt bleiben soll. Schließlich wird von hier aus die rettungsdienstliche Versorgung von rund 37.000 Einwohnern, nicht nur aus Tostedt, sichergestellt. Und Tostedt ist laut dem Standort-Konzept des Landkreises wie Seevetal langfristig als Rettungswachen-Standort vorgesehen.
Wie berichtet, soll die Rettungswache nun hinter dem Tostedter Feuerwehrhaus an der Todtglüsinger Straße/B75 gebaut werden, ohne der Feuerwehr jedoch die nötigen Erweiterungsmöglichkeiten zu nehmen.
Die Gemeinde habe die Fläche, auf der sich derzeit noch die Flüchtlingsunterkunft befindet, sowie eine zusätzliche Fläche gekauft, berichtet Gemeindedirektor Dr. Peter Dörsam. Ein Teil der Flüchtlingsunterkunft an der Todtglüsinger Straße (29 Plätze) werde Ende August abgebaut.
Das DRK hat inzwischen das Areal für die Rettungswache erworben. Sobald der Bauantrag genehmigt ist, kann mit dem Bau begonnen werden. Jan Bauer rechnet mit der Fertigstellung im zweiten Quartal 2021. Die Zufahrt erfolgt zwischen Feuerwehr und Christus Centrum zur Todtglüsinger Straße.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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