"Haus der Begegnung" in Tostedt mit neuen Sanitätanlagen

Vor dem Haus der Begegnung (v. li.): Irene Vorwerk, Dr. Peter Dörsam, Rocio Picard, Lilian Bormann und Patrick Scholbe
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bim. Tostedt. Vor allem im Herbst bei nassem Laub oder bei Glätte im Winter konnte der Gang zu diesem Örtchen schon mal gefährlich werden, für ältere oder gehbehindete Menschen war er ohnehin eine Zumutung: Die Nutzer des Tostedter "Haus der Begegnung" mussten bisher über den früheren Schulhof der Töste Realschule laufen, um zu den Toiletten zu gelangen. Das hat nun ein Ende. Denn innerhalb der Räume sind neue Sanitärrräume mit Damen-, Herren- und Behinderten-WC samt Wickeltisch entstanden - wie im Mai 2016 von der SPD beantragt. An den Kosten in Höhe von 40.000 Euro beteiligte sich die Friedrich und Irene Vorwerk-Stiftung mit 5.000 Euro.
Im Zuge des Toiletten-Einbaus wurden auch Küche und Nebenräume angepasst. Durch die umgestalteten Räume führten Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam und Patrick Scholbe von der Gebäudewirtschaft kürzlich Irene Vorwerk und Lilian Bormann vom Stiftungsvorstand.
Blick zurück: Die Initiative "Haus der Begegnung" setzte sich seit einer Open-Space-Veranstaltung unter dem Titel "Tostedter, was wollt ihr?" im November 2012 für die Realisierung eines zentralen Treffpunkts in Tostedt ein. 2014 hatte eine Gruppe von Tostedtern auf Initiative der Verwaltungsangestellten Doris Herrmann und der Gleichstellungsbeauftragten Maren Altmann um Unterstützung für eine generationsübergreifende Begegnungsstätte in Tostedt bei der Samtgemeinde geworben. Geeignete Räume wurden schließlich in den früheren Naturwissenschaftsräumen der Töste Realschule gefunden, sodass dort im September 2015 das "Haus der Begegnung" eingeweiht wurde.
Inzwischen wird das "Haus der Begegnung" von rund 300 Tostedtern genutzt, u.a. vom internationalen Frauentreff, dem Vietnamesenverein, den "Postmäusen" der Grundschule, dem spanischen Gesprächskreis und Tanzgruppen. Die Landfrauen Tostedt bieten dort Kochen mit Kindern an, außerdem werden Geflüchtete in Deutsch unterrichtet.
Neben den Sanitärräumen wurden in der Küche die Deckenplatten erneuert und eine neue Beleuchtung installiert. Die Arbeiten wurden von regionalen Handwerksbetrieben in den Sommerferien durchgeführt und vergangenen Monat abgeschlossen. Mitarbeiter des Bauhofs der Samtgemeinde hatten zudem den Eingang gepflastert und barrierefrei angelegt.
"Es ist sehr schön geworden", freute sich Rocio Picard. "Die Waschräume und Toiletten im Gebäude sowie die Barrierefreiheit machen das Haus der Begegnung nun für weitere Zielgruppen interessant", ist Dr. Peter Dörsam überzeugt.

Vor dem Haus der Begegnung (v. li.): Irene Vorwerk, Dr. Peter Dörsam, Rocio Picard, Lilian Bormann und Patrick Scholbe
Eine der neuen Toiletten im Haus der Begegnung
Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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