Bundesweite Kampagne
Initiativen im Landkreis Harburg zur Lebensmittelrettung

"Deutschland rettet Lebensmittel!" lautet der Aufruf kommende Woche. Die Tostedter Landfrauen (v. li.) Anette Reinstorf, Heidi Klemm und Christiane Matthies retten mit
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  • "Deutschland rettet Lebensmittel!" lautet der Aufruf kommende Woche. Die Tostedter Landfrauen (v. li.) Anette Reinstorf, Heidi Klemm und Christiane Matthies retten mit
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(bim). Jährlich landen allein in Deutschland rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Unter dem Motto „Deutschland rettet Lebensmittel!“ findet vom 22. bis 29. September die erste bundesweite Aktionswoche zum Thema "Zu gut für die Tonne!" statt. Im ganzen Land soll mit Aktionen auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht und eine Bewegung für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel initiiert werden.
In Niedersachsen koordiniert das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) die Aktionswoche und hat das Ernteprojekt „Gelbes Band“ initiiert, bei dem Obst gegen Lebensmittelverschwendung geerntet werden kann. Rund 1.500 gelbe Bänder hat das ZEHN seit August an Obstbaumbesitzer verschickt. Damit werden die Bäume und Sträucher gekennzeichnet, deren Früchte für Selbstpflücker zur Verfügung stehen.
• In Buchholz-Dibbersen wurde die Streuobstwiese im Kirchweg für diese Aktion freigegeben. Mehr als 40 Obstbäume, überwiegend Äpfel- und Birnenbäume, wurden vom Ortsbürgermeister Christian Horend mit dem gelben Band markiert. Unterstützt wurde er dabei von seinem Bruder Wolf-Rüdiger Horend, der auch die Hinweistafeln angefertigt hat, mit denen auf die Aktion hingewiesen wird.
„Dankenswerterweise rückt das Interesse an regionalen Erzeugnissen ebenso wie das Bewusstsein für die Auswirkungen von Lebensmittelverschwendung immer stärker in den Fokus. Deshalb freue ich mich darüber, dass die Streuobstwiese schnell und unbürokratisch in die Liste der Aktionsflächen aufgenommen wurde und bedanke mich bei allen Beteiligten für die Unterstützung“, so Ortsbürgermeister Horend.
• In der Samtgemeinde Jesteburg hat der Bauhof bislang Obstbäume am „Totenweg“ (Weg zwischen Hof & Gut und Osterberg in Itzenbüttel) und im „Bossardweg“ markiert. Hier können Äpfel und Birnen geerntet werden. Elke Feldhaus vom Landfrauenverein Jesteburg appelliert: „Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen und beteiligen Sie sich an der Aktion." Wer Obst anbieten möchte oder Obst sucht, kann sich bei ihr melden unter Tel. 04183-4176 oder per E-Mail an: elke.feldhaus@t-online.de. Auf der Internetseite www.landfrauen-jesteburg.de sind dann die weiteren Standorte zu finden. "Wir bitten Sie um eine rege Teilnahme und freuen uns über Fotos Ihrer Obsternte und der daraus entstandenen Leckereien“, so Elke Feldhaus.
• In Gödenstorf können Äpfel am Kroogweg gepflückt werden.
• Wenn jemand weiß, wie Lebensmittel komplett verarbeitet werden, dann sind es die Landfrauen. So beteiligen dich die Tostedter Landfrauen, indem sie per WhatsApp-Kontakt untereinander Lebensmittel tauschen und weitergeben.
Die bundesweite Aktionswoche für mehr Lebensmittelwertschätzung ist eine gemeinsame Initiative von "Zu gut für die Tonne!", des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Ministerien der Länder.
• Weitere Informationen gibt es auf folgenden Internetseiten:
www.deutschland-rettet-lebensmittel.de
www.zugutfuerdietonne.de
www.zehn-niedersachsen.de.

Tipps zum Essenretten im Alltag

Die Welthungerhilfe hat Tipps zusammengestellt, die helfen, weniger Lebensmittel zu verschwenden, u.a. diese:
Bewusster einkaufen: Vorher überlegen, was auf den Tisch kommen soll, planen und passend einkaufen. Auf dem Markt sind auch kleinere Mengen erhältlich.
Auf den letzten Drücker: Wenn das Gekaufte sowieso für den gleichen oder kommenden Tag gedacht ist, ruhig bewusst zu den Produkten mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum greifen. Sie sind schließlich immer noch einwandfrei.
Auf die Sinne verlassen: Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, bedeutet das nicht, dass das Produkt nicht mehr genießbar ist. Den abgelaufenen Joghurt ruhig öffnen und probieren, statt ihn ungeprüft in die Tonne zu werfen. In der Regel helfen Augen, Nase und Mund, um zu erkennen, ob das Produkt noch gut ist. Bei Fisch und Fleisch sollte das Verbrauchsdatum aber in der Regel eingehalten werden.
Besser schnippeln: Was landet beim Gemüseschnippeln im Abfall? Oft vielleicht mehr als nötig. Der Stiel vom Brokkoli z.B. schmeckt genauso lecker wie die Röschen.
Essen teilen (Foodsharing): Beim Foodsharing können Privatleute in Supermärkten, Restaurants, bei Bäckereien, Bauern usw. kostenlos Essen abholen und auch selbst Essen zur Abholung anbieten.
Bei den Nachbarn klingeln: Es geht ab in den Urlaub und der Kühlschrank ist noch voll? Einfach mal beim Nachbarn fragen, ob der Verwendung für die Lebensmittel hat.
Haltbar machen: Einkochen rettet Obst und Gemüse vor der Tonne.
„Doggy Bag“: Ist der Teller am Ende des Restaurantbesuchs noch halb voll, die Reste im „Doggy Bag" mit heimnehmen.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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