Kakenstorf
Jubiläumsfest des Schullandheims Estetal kam gut an

Heimleiter, Vertreter der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg und die Schülersprecherin | Foto: Ulrich Perrey / Benjamin Krohn
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Ein großartiges Festwochenende wurde jüngst im Schullandheim Estetal in Kakenstorf anlässlich des 100. Jubiläums der Einrichtung gefeiert. Fünf Klassen mit mehr als 130 Schülern wurden am Freitag per Bahn und Shuttlebus ins Schullandheim gefahren und hatten dort einen großen Tag voller Spiele und Aktionen an zwölf Stationen, die von einem Team aus 30 Schülern der Stadtteilschule (STS) Hamburg-Horn selbst angeleitet wurden. Die Jugendlichen hatten das Gelände auch selbst bunt geschmückt. Die Freiwillige Feuerwehr Kakenstorf baute Zelte und Bänke für das Fest auf.

Zu dem großen Familienfest am Samstag kamen Schüler, Kollegen und Interessierte aus dem Umfeld der Stadtteilschule. Auch Mädchen und Jungen der Grundschule Vahrendorf, die im Sommer auf Klassenfahrt ins Schullandheim fahren, haben sich schon einmal das Haus angeschaut.

Für Musik sorgte die Band aus dem Musikprofil der STS Horn. Bei den Grußworten würdigte u.a. Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam die Arbeit des Hauses, ebenso wurden viele ehemalige Gäste begrüßt. Dr. Ulrich Asseburg hielt einen spannenden Vortrag über die Geschichte des Hauses.

Anders als vom Vorsitzenden des Vereins "Schullandheim Estetal e.V." übermittelt, ist Dr. Ulrich Asseburg nicht der Sohn des Gründers. Richtig muss es heißen:

„Dr. Ulrich Asseburg, Sohn des Lehrers Ludwig Asseburg der Freien Weltlichen Schule Maretstraße in Harburg, der zusammen mit seinem Lehrerkollegium und der Elternschaft dieses Schullandheim 1925/26 erbaute, hielt einen spannenden Vortrag über die Geschichte des Hauses. Er zitierte seinen Vater mit den Worten: "Die 'Seele des Ganzen' war ein Schüler-Vater, der Tischler Heinrich Kloock.“
Dr. Asseburg führte weiter aus: „Mit der NS-Herrschaft wurde die Freie Weltliche Schule aufgelöst und ihr 'Kind', das Schullandheim Estetal, enteignet, was in wenigen Jahren zu Ruin und Zwangsversteigerung führte.“

Die düsteren Zeiten sind zum Glück vorbei und das Schullandheim ein Lern- und Erholungsort für Kinder und Jugendliche aus der Region. Auf dem 2,5 Hektar großen Gelände haben die vorwiegend jungen Gäste genügend Platz zum Fußball- Volleyball- und Tischtennisspielen, zum Klettern und Toben, für Naturrallyes und zum Erforschen der Este.

Heimleiter, Vertreter der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg und die Schülersprecherin | Foto: Ulrich Perrey / Benjamin Krohn
Die Gäste formten eine 100 | Foto: Ulrich Perrey / Benjamin Krohn
Foto: Ulrich Perrey / Benjamin Krohn
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Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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