Welle
Ortstafeln versetzt - für noch mehr Schilder und Bürokratie

Die Ortstafel am ursprünglichen Standort vor der Windmühle Kampen im Juli 2013 (v. li.): Um den Verkehr von der 100-km/h-Strecke aus Otter dennoch abzubremsen, folgte im 
September 2022 ein 70-km/h-Schild. Und letztlich wurde im Januar 2023 etwa in Höhe des vorherigen Ortsschildes ein 50-km/h-Schild aufgestellt | Foto: bim
8Bilder
  • Die Ortstafel am ursprünglichen Standort vor der Windmühle Kampen im Juli 2013 (v. li.): Um den Verkehr von der 100-km/h-Strecke aus Otter dennoch abzubremsen, folgte im
    September 2022 ein 70-km/h-Schild. Und letztlich wurde im Januar 2023 etwa in Höhe des vorherigen Ortsschildes ein 50-km/h-Schild aufgestellt
  • Foto: bim
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

Die meistgeklickten Artikel der letzten Tage

Panorama
Sie eröffneten offiziell den Wohnmobil-Stellplatz: Matthias Krohn (v. li., Verkehrsbehörde Stadt Buchholz), Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse und Sylvia Müller (Sweco GmbH vom Leader-Regionalmanagement) | Foto: sh
3 Bilder

Viel Komfort für Camper
Wohnmobilstellplatz für Buchholz

Drei Jahre nach der ersten Idee war es nun soweit: Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat der Buchholzer Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse den Wohnmobilstellplatz am Holzweg eingeweiht. Direkt an der Nordheidehalle können zukünftig ein halbes Dutzend Wohnmobile stehen. "Wir haben lange nach einem geeigneten Standort gesucht, und haben ihn nun hier mit einer guten Infrastruktur gefunden", so Röhse. Das Schwimmbad ist nur wenige Meter entfernt, auch die Innenstadt ist schnell zu erreichen. Im...

Panorama
Ein Metronom-Zug fährt über eines der Nadelöhre für den Hamburger Bahnverkehr: Die Bahnbrücken über die Norderelbe sind marode und müssen in den kommenden Jahren erneuert werden | Foto: Martin Elsen/nord-luftbilder.de
5 Bilder

Hamburgs Bahn-Nadelöhre werden Dauerbaustellen
Für Hamburg-Pendler kommt es noch dicker: Jahrelange Bauarbeiten an den Elbbrücken

Die vierwöchige Sperrung der Bahnstrecke zwischen Harburg und Hamburg-Hauptbahnhof für sämtliche Regionalzüge ist womöglich nur ein Vorgeschmack darauf, was Pendlern und Bahnreisenden in den kommenden Jahren bevorsteht. Wer jetzt Mitte 50 ist und täglich mit dem Zug zur Arbeit nach Hamburg fährt, muss bis zu seiner Rente mit Streckensperrungen, Zugausfällen und erheblichen Verzögerungen bei der Fahrt in die City rechnen. Der rund elf Kilometer lange Schienenstrang vom Harburger Bahnhof bis zum...

Blaulicht

Täter wollte geheimnisvolle Sophie besuchen
Mit geklautem Linienbus von Baden-Württemburg nach Buxtehude

Ein gestohlener Bus, fast 800 Kilometer Fahrt und eine spektakuläre Verfolgungsjagd über die Autobahn: Ein junger Mann aus Baden-Württemberg wollte mit einem geklauten Linienbus eine Internetbekanntschaft in Buxtehude besuchen. Jetzt steht der 22-Jährige vor Gericht. Seine Verteidigerin präsentiert als Grund für die irrsinnige Tour eine abenteuerliche Geschichte, die sich um eine geheimnisvolle Sophie aus Buxtehude dreht.   Kennengelernt auf TikTokEs gibt Liebeserklärungen mit Blumen, Pralinen...

Panorama

Baustelle Seppenser Mühlenweg in Buchholz
Hausarrest für Anwohner?

Der Seppenser Mühlenweg wird seit Montag, 26. Oktober, und noch bis Montag, 9. November, in mehreren Abschnitten voll gesperrt, Grund sind Asphaltierungsarbeiten. Die Anwohner sowohl des Seppenser Mühlenweges als auch der angrenzenden Straßen wurden darüber in einem Schreiben informiert, dieses warf bei den Anwohnern aber Fragen auf und führten zu Unmut. "Wir können laut Schreiben 42 Stunden lang nicht mit dem Auto aus dem Habichtweg hinaus und wieder hineinfahren", erklärt Michael Oehlrich,...

Blaulicht
Drei neue Einsatzfahrzeuge erhielten die Feuerwehren in Bargstedt und Wangersen  | Foto: Feuerwehr
5 Bilder

Fahrzeugübergabe in Bargstedt und Wangersen
Neue Technik für die Feuerwehr, neuer Standort in Bargstedt

Drei neue Feuerwehrfahrzeuge treten für die Freiwillige Feuerwehr Bargstedt und Wangersen in den Dienst und unterstützen die Helferinnen und Helfer bei ihren Einsätzen. Die Übergabe erfolgte durch Samtgemeindebürgermeisterin Ute Kück, Kreisbrandmeister Henning Klensang und Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin. Im Zuge der Fahrzeugübergabe wurde auch der Umbau der ehemaligen DRK-Rettungswache in Bargstedt zum zusätzlichen Feuerwehrstandort gewürdigt. Die Feuerwehr Bargstedt erhielt - den von...

Blaulicht
Es gab eine starke Rauchentwicklung | Foto: Feuerwehr Buchholz
3 Bilder

Buchholz
Starke Rauchentwicklung: Brennender Pkw auf Parkplatz

Am frühen Mittwoch-Nachmittag, 28. Oktober,  wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem brennenden PKW in die Buchholzer Innenstadt gerufen. Auf dem Hinterhof eines Bürogebäudes in der Karlstraße hatte der Motorraum eines Autos Feuer gefangen. Der Fahrer wollte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz am Gebäude einparken, als ihm Rauch aus dem Motorraum auffiel. Geistesgegenwärtig stellte der Fahrer das Fahrzeug mit Abstand zum Gebäude und weiteren geparkten Fahrzeugen ab und wählte den Notruf. Bei...

Panorama
Wohin mit dem deutschen Atommüll? Jetzt wurden die für ein Endlager infrage kommenden Flächen weiter eingegrenzt - auf nicht einmal fünf Prozent des Bundesgebietes (blau-türkise Flächen) | Foto: BGE/KI-generiert
3 Bilder

95 Prozent der Flächen aus dem Rennen
Atommüll-Endlager: Zwei Gebiete in den Landkreisen Stade und Harburg stehen noch auf der Liste

Die Suche nach einem Endlager für Deutschlands hochradioaktiven Atommüll geht in die entscheidende nächste Runde. Und für die Menschen in den Landkreisen Stade und Harburg gibt es eine wichtige Nachricht: Große Teile beider Landkreise sind bei der Suche nach einem möglichen Endlagerstandort jetzt aus dem Rennen. Nur noch zwei kleinere Flächen sollen weiter untersucht werden. Das geht aus den neuesten Karten hervor, die die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Dienstag (27. Oktober)...

Blaulicht

Zeugenaufruf der Polizei
Bewohnerin überrascht Eindringling im eigenen Haus

Ungebetener Besuch in einem Wohnhaus an der Schulstraße in Todtglüsingen: Am Montag, gegen 15.45 Uhr, überraschte eine Bewohnerin einen unbekannten Mann, der sich offenbar durch eine offen stehende Hintertür Zutritt zum Haus verschafft hatte. Als die Frau vom Erdgeschoss ins Obergeschoss ging, stand ihr der Fremde plötzlich gegenüber. Dieser erklärte, er wolle angeblich ein Grundstück und hätte deshalb den Eigentümer gesucht. Anschließend flüchtete er. Nach ersten Erkenntnissen wurde nichts...

Blaulicht

Winsen und Nenndorf
Taschendiebe in Geschäften unterwegs - Senioren bestohlen

Achtung: Taschendiebe unterwegs! Am Dienstag, 27. Oktober, haben in der Zeit zwischen 10.30 Uhr und 10.50 Uhr, Diebe im Aldi-Markt am Altstadtring eine 73-jährige Frau bestohlen. Die Täter entwendeten während des Einkaufens die in der Jackentasche getragene Geldbörse und verließen damit unbemerkt das Geschäft. Mit der Geldbörse gelangten die Täter an mehrere hundert Euro Bargeld sowie Ausweise und eine EC-Karte. Mit dieser versuchen sie anschließend noch Geld vom Konto abzuheben. Gegen 11 Uhr...

Blaulicht
2 Bilder

Rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Drei Schwerverletzte bei Explosion in Lauenbrück

Eine gewaltige Explosion, meterweit verstreute Trümmer und ein Mobilheim in Flammen: Im Mobilheimpark „Aukamp“ in Lauenbrück (Samtgemeinde Fintel) ist es am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr zu einem folgenschweren Unglück gekommen. Drei Menschen wurden schwer verletzt. Rund 100 Feuerwehrkräfte kämpften gegen den Brand und verhinderten, dass die Flammen auf weitere Mobilheime übergriffen. Bewohnerin bemerkt Gasgeruch Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte die 77-jährige Bewohnerin des...

Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer haben eine große Bedeutung, das Einrichten von Tempo-30-Zonen soll erleichtert werden. Die Verkehrsbehörde des Landkreises Harburg sieht das offenbar anders – und unternahm vor rund drei Jahren einen ungewöhnlichen Vorstoß: In den Gemeinden Appel (Samtgemeinde Hollenstedt) und Welle (Samtgemeinde Tostedt) sowie in der Stadt Buchholz wurden einige Ortsschilder so versetzt, dass einige Grundstücke und wichtige Infrastruktureinrichtungen jetzt außerhalb der Ortschaft liegen – und dort theoretisch statt 50 nun 100 km/h gefahren werden können. Das stieß und stößt auf viel Unverständnis, nicht nur bei den Bürgerinnen und Bürgern.

Betroffen waren zum Beispiel in Welle die Ortstafeln an der Windmühle in Kampen, Ausflugsziel und Standesamt, an dem bei Veranstaltungen viel frequentierten Schützenplatz und der Feuerwehrausfahrt sowie an der (Schul-)Bushaltestelle in der Dorfstraße.

Windmühlen- und Schützenverein
klagten gegen Schilderversetzen

Der Windmühlenverein und der Schützenverein Kampen haben gegen das Versetzen der Ortstafeln vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg geklagt. Die Klagen wurden aber jüngst abgewiesen.

Der Landkreis Harburg beruft sich beim Ortsschilderversetzen auf eine Verordnung der Straßenverkehrsordnung, nach der Ortsschilder dort stehen müssten, wo die geschlossene Bebauung beginnt, und nicht ein paar Meter vorher. Allerdings: Generationen von Kreisverwaltungsmitarbeitern hielten es jahrzehntelang nicht für nötig, diese Vorschrift umzusetzen, weil es offenbar keinen Bedarf gab. Und die gewachsenen ländlichen Strukturen dem im Grunde auch entgegenstehen. Außerdem: Gegenüber der Windmühle gibt es einen landwirtschaftlichen Betrieb und auf der gegenüberliegenden Straßenseite von Schützenplatz und Feuerwehrhaus eine Bebauung.

Statt aber die unsinnige Anordnung zurückzunehmen, ließ der Landkreis nach Protesten aus dem Dorf an den alten Standorten der Ortsschilder stattdessen 50-km/h-Schilder aufstellen, tauschte also letztlich das gelbe Ortsschild gegen ein (zusätzliches) Geschwindigkeitsbegrenzungsschild mit gleicher Bedeutung- , damit Mühlengäste, Schulkinder und Schützenfestbesucher wieder etwas sicherer sind und die Ausfahrt der Freiwilligen Feuerwehr nicht behindert wird. Gleichzeitig sorgte der Kreis mit der Anordnung für zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Denn für jede Veranstaltung an der dank des Landkreises jetzt außerhalb der Ortschaft liegenden Mühle und dem Schützenplatz müssen die in den Vereinen ehrenamtlich Engagierten nun eine kostenpflichtige "straßenverkehrsbehördliche Anordnung" fürs Parken beantragen.

Statement von Welles Bürgermeister,
der jahrzehntelang Polizeibeamter war

Das Versetzen der Ortstafeln in mehreren Gemeinden durch den Landkreis Harburg stößt auf komplettes Unverständnis in der Bevölkerung und bei den ehrenamtlichen Bürgermeistern der Gemeinden Welle und Wistedt. In Welle-Kampen wurden die Ortstafeln bereits versetzt. In Wistedt soll an der viel befahrenen B75 die Zufahrt einer Anwohnerstraße außerhalb der Ortschaft verlegt werden.

Im Fall der Windmühle Kampen führt dies zu folgendem Verwaltungsaufwand: "Es muss für jede Veranstaltung nun eine kostenpflichtige straßenverkehrsbehördliche Anordnung beantragt werden und es gibt dann Berechtigungskarten. Das macht kein Mensch und schon gar nicht Ehrenamtliche. Insofern ist das Parken dann immer verkehrswidrig: Das kann geahndet werden und z.B. bei Verkehrsunfällen bei Versicherungen zu Verursachungsfragen führen", sagt Welles Bürgermeister Gerd Schröder, einst als Polizeibeamter jahrzehntelang auch für Verkehrssicherheit im Dienst.

"Entscheidungen in keiner
Weise nachvollziehbar"

Nachdem nun die Klage der Vereine aus Kampen abgewiesen wurde, sagt er auf WOCHENBLATT-Anfrage zu den jeweils 15-seitigen Klageabweisungs-Begründungen: "Das macht mich wütend. Die Argumentationen von Herrn Rechtsanwalt Rieche sowie des Schützenvereins und des Windmühlenvereins waren schlüssig und insofern sind die Entscheidungen für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Aber staatliches Handeln in Frage zu stellen, ist wohl selten von Erfolg gekrönt."

In seiner Funktion als ehrenamtlicher Bürgermeister fügt er hinzu: "Mich hat das als Bürgermeister sehr belastet. Wütende und zu Recht aufgebrachte Bürger haben mich einige Zeit telefonisch und per E-Mail mit ihrem Unmut bombardiert. Auf der Rückfahrt aus der Schweiz aus dem Urlaub allein drei Anrufe.Mein Wanderfreund war entsetzt, was so ein Bürgermeister alles aushalten muss. Allein die Bushaltestelle plötzlich in der Hunderterzone. Das macht was mit einem. Ein weiterer Baustein zum endgültigen Aufhören mit Politik im nächsten Jahr. Da ist wachsende Politikverdrossenheit durchaus nachvollziehbar.

Es gibt in Hamburg rundherum 'unendlich' viele Ortstafeln. Überall ist es geschlossene Ortschaft. Auch und gerade auch an längeren Abschnitten, wo es überhaupt keine Bebauung gibt. Das wurde dort auch nie in Frage gestellt."

Ehrenamt wird mit
Füßen getreten

Welles stellvertretender Bürgermeister Gerhard Brenning ist über das Vorgehen des Landkreises und das Urteil des Verwaltungsgerichtes ebenfalls empört. Er führt aus: "Auch mich ärgert das Vorgehen der Kreisverwaltung sehr stark, weil es ehrenamtliches Engagement mit Füßen tritt und (propagierte) Bürgernähe vermissen lässt.

Der Mühlenverein engagiert sich mit herausragender Arbeit für den Erhalt der Windmühle in Kampen und schafft dort ein Trauzimmer, um Hochzeiten in einmaliger Atmosphäre anbieten zu können. Über daraus generierte Einnahmen werden die finanziellen Möglichkeiten für den Erhalt der Mühle zu verbessert. Jetzt steht die Mühle außerhalb einer geschlossenen Ortschaft und die Gäste dürfen nur auf der Straße parken, wenn vorher Berechtigungen dafür beantragt werden – natürlich durch ehrenamtliche Vorstandsmitglieder des Vereins.

An einer anderen Stelle wird das Ortsschild 50 Meter hinter eine Bushaltestelle verlegt, an der morgens Schulkinder auf den Schulbus warten. Erst nach Intervention wurde aus der dadurch entstandenen 100er-Zone eine 50er-Zone geschaffen. Mit Bürgernähe hat das aus meiner Sicht nichts zu tun und die verursachten (Umsetzungs-)Kosten schaffen so gar keinen Nutzen.

Die zugrunde liegenden Vorschriften und Verordnungen zu ändern, wird sicher sehr mühsam und sie haben in vielen Fällen wohl auch ihre Berechtigung. In den Diskussionen mit den Verwaltungsvertretern haben wir daher dringend gebeten, den Auslegungsspielraum, der immer vorhanden ist, zu nutzen. Dass dieses nicht gemacht wird, macht mich fassungslos und trägt auch bei mir dazu bei, mich nicht mehr in verantwortlicher Position zu engagieren. Zudem befürchte ich, dass solches Agieren in der Bevölkerung zu einem Wahlverhalten führt, das uns nicht gut tut. Schließlich handelt es sich um die Umsetzung von Gesetzen, die von der Politik beschlossen werden, aber für die Bevölkerung so gar nicht nachvollziehbar umgesetzt werden."

Statement von Wistedts Bürgermeister,
hauptamtlicher Feuerwehrmann

• In der Gemeinde Wistedt sollen die Ortsschilder an der B75 (Bremer Straße) weiter in den jetzigen Ortsbereich hinein versetzt werden, wodurch auch dort heute innerörtliche Bereiche zukünftig außerorts liegen. "Dies betrifft u.a. die Kreuzung Bremer Straße/Waldring und den gegenüberliegenden Stichweg zu dortigen Wohnhäusern, die der Bremer Straße zugehören", erläutert Wistedts Bürgermeister Sven Bauer. Er ist auch Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Tostedt und hauptberuflicher Feuerwehrmann in Hamburg und weiß um Sicherheitsbelange.

"Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, warum eine solche Kreuzung, die, solange ich mich erinnern kann, innerörtlich gelegen hat und mit dem Status 'innerörtlich' eine erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer bekommen hat, nun für 'außerorts' erklärt wird. An dieser Kreuzung findet erheblicher Verkehr mit Fahrzeugen und Fahrrädern statt, aber auch durch Fußgänger und Schulkinder, die die Bushaltestelle im Waldring erreichen wollen." Die Gemeinde Wistedt würde sich gemäß politischem Beschluss rechtlich beraten und im weiteren Verfahren rechtlich vertreten lassen. "Leider ist dies aber garnicht möglich, da die Gemeinde in dieser Sache nicht klageberechtigt ist! Das muss sich mal vorstellen, eine Gemeinde darf die Interessen ihrer Bürger nicht vertreten!

"Nicht nur bedauerlich,
sondern auch bedenklich"

Ich finde dies nicht nur bedauerlich, sondern sehr bedenklich. Das Unverständnis für die Ortstafelumsetzung ist in Wistedt groß. Es entsteht der Eindruck, dass die Behörden hier ohne Rücksicht auf die örtlichen Verhältnisse Verordnungen umsetzen und damit gegen den doch eigentlich vorherrschenden Trend der Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr und die Geschwindigkeitsreduzierungen in den bebauten Bereichen wirken. Während in Hamburg autofreie Stadtteile geplant werden, bauen wir die Sicherheit im Straßenverkehr auf dem Land zurück. Welche Wirkung dies dann auch bei Wahlen hat, muss ich sicher nicht weiter beleuchten."

Alle Texte zu "Ortsschilder versetzt“
Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

Webseite von Bianca Marquardt
Bianca Marquardt auf Facebook
Bianca Marquardt auf YouTube

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

15 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ