Fest mit Erntegaben
Tostedts Realschüler haben gute Gründe zum Dankbarsein

Die stolzen jungen Gärtner und Lehrer Mathias Neumann (hinten, 3. v. li.) mit ihren Erntegaben
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bim. Tostedt. Die Früchte ihres monatelangen Einsatzes ernteten die rund 90 Sechstklässler der Erich-Kästner-Realschule Tostedt. Wie berichtet, hat die Realschule - auch mit Unterstützung einiger Eltern und Sponsoren - im August 2018 einen Schulgarten angelegt. Jetzt feierte die zweite "Gärtner-Generation" auf der Wiese vor den Klassenräumen ein kleines Erntedankfest.
Während die Gärtner für die Erntegaben und selbst gebundene Erntepuppen sorgten, erklärten ihre Mitschüler, wofür man noch dankbar sein sollte. Dazu gehörten u.a. Familie, Freunde, Essen und ein Dach über dem Kopf. Andere Schüler hatten Stellwände gestaltet oder Danksagungen in verschiedenen Sprachen aufgeschrieben. Auch das Kirchenlied "Danke" von Martin Gotthard Schneider - mit neuem Text versehen - und das Gedicht "September" von Elisabeth Borchers wurden vorgetragen.
"Das Positive ist, dass die Schüler im Schulgarten selbst Hand angelegt oder sich in den Werte- und Normen- sowie den Religionskursen eigene Gedanken gemacht haben", lobte Schulleiterin Petra Simons-Schiller. Die Identifikation mit der Schule sei durch das Projekt stärker geworden, hat sie festgestellt.
Maßgeblich werden die Mädchen und Jungen im Schulgarten von Lehrer Mathias Neumann, Fachbereichsleiter Mathematik-Naturwissenschaften und Fachleiter Biologie, angeleitet. Er hatte einige seiner Tauben mitgebracht, die Schüler zum Abschluss fliegen ließen.
Von dem, was im Schulgarten angepflanzt, gehegt und gepflegt wird, profitieren nicht nur die Jugendlichen im Hauswirtschaftskursus, die aus den Ernteerträgen leckeres Essen zubereiten. "Auch wir Kollegen profitieren vom Schulgarten. Denn Mathias Neumann bringt immer mal Kartons oder Tüten mit Gemüse ins Lehrerzimmer. Wir bezahlen natürlich unseren Obolus", sagte Petra Simons-Schiller.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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