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Grünes Licht für die Ampel: Der erforderliche Fußgängerweg an der Stader Straße in Apensen wird ab Juli gebaut

Bevor in Apensen an der Stader Straße eine Ampel aufgestellt wird, wird der Grünstreifen durch einen Bürgersteig ersetzt (Foto: wd)
Apensen: Bushaltestelle | wd. Apensen. Bevor der Landkreis Stade in Apensen an der Stader Straße in Höhe der Bushaltestelle Ruschwedeler Straße eine von Politikern und Verwaltung gewünschte Ampelanlage installiert, muss die Gemeinde Apensen einen Fußweg von der Bushaltestelle bis zur Ruschwedeler Straße bauen (das WOCHENBLATT berichtete). Der Fußweg soll um die Kurve herumführen, bis zur der Stelle, an der die Waldorf-Schüler die Ruschwedeler Straße queren. Bisher laufen die Kinder von der Bushaltestelle auf einem Grünstreifen neben der Fahrbahn zur Schule.
"Eine Ampel an der Stader Straße ist nur dann sinnvoll, wenn es auch einen Fußweg gibt", erklärt Sabine Benden, Bauamtschefin in Apensen, die Auflage des Landkreises.
Dieses Vorhaben wird in Kürze umgesetzt: Die Bauarbeiten für den Fußweg sollen am Montag, 4. Juli, beginnen und spätestens am 30. September abgeschlossen sein. "Dann steht der Ampel nichts mehr im Wege", so Sabine Benden.
Rund 100 Schüler des Schulzentrums ins Buxtehude steigen in Apensen an der Bushaltestelle an der Stader Straße ein und aus und wechseln die Straßenseite. Darüber hinaus überqueren die Schüler der Waldorfschule die Straße, um morgens zum Unterricht und nachmittags wieder nach Hause zu kommen. Grund genug für die die Apenser Politiker, für die Sicherheit der Kinder eine Ampel in der Nähe der Bushaltestelle aufzustellen.
Auch auf der südlichen Seite der Ruschwedeler Straße plant die Gemeinde einen Bürgersteig, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt und im Rahmen der Bauarbeiten für das neue Mischgebiet, das auf dem freien Acker an Stader und Ruschwedeler Straße geplant ist. Die Gemeinde hatte den Plan kurzzeitig ausgesetzt, nachdem sich abzeichnete, dass Nachbarn gegen jede der vorgeschlagenen Varianten klagen würden (das WOCHENBLATT berichtete). Doch laut Samtgemeinde-Bürgermeister Peter Sommer ist eine Lösung in Sicht. "Wir haben eine positive Regelung gefunden, die wir dem Planungsausschuss am 2. Juni vorstellen werden", sagt Sommer.