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Bei Minusgraden die Sterne analysiert

Wiebke Albers mit einem Spektogramm von der Sonne

"Jugend forscht": Buchholzer Gymnasiastinnen siegen beim Regionalwettbewerb

os. Buchholz. Wieviel Metall sind in der Sonne und in vergleichbaren Sternen enthalten? Mit dieser Frage haben sich Wiebke Albers (16) und Hannah Sundermann (15) vom Buchholzer Albert-Einstein-Gymnasium auseinandergesetzt. Mit großem Erfolg: Das Duo hat beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ den ersten Preis in der Kategorie „Geo- und Raumwissenschaften“ gewonnen. Die Teenagerinnen haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert, der in der kommenden Woche in Clausthal-Zellerfeld stattfindet.
Insgesamt sechs Sterne untersuchten Wiebke und Hannah mit einem leistungsstarken Spektrometer. Dabei fanden sie heraus, dass in der Sonne vergleichsweise viel Metall enthalten ist. Am intensivsten habe man sich mit „Prokyon“ auseinandergesetzt, einem Stern im Sternbild „Kleiner Hund“, berichtet Wiebke Albers. „Dafür haben wir nachts bei Minusgraden draußen gesessen und haben intensiv einen bestimmten Punkt beobachtet“, sagt sie.
Die Forschungen sollen weitergehen: Wiebke und Hannah wollen herausfinden, wann und wo genau die untersuchten Sterne entstanden sind.

Auf den zweiten Platz kamen Lukas Danneil und Matthias Croos (beide 16) vom Buchholzer Gymnasium am Kattenberge (GAK). Sie beschäftigten sich mit dem Thema "Der Kugelsternhaufen M13 als Zielobjekt der Arecibo-Botschaft".

Ebenfalls vom GAK kommen die Siegerinnen des Wettbewerbs "Schüler experimentieren" für jüngere Schüler in der Kategorie Chemie: Merdisa Hujdur (14) und Helen Stübbe (12) setzten sich mit "Gummibärchenindikator - Indibärkator" durch.