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Ärger um den Friedhof in Sprötze: Stadt Buchholz vernachlässigt die Gräberpflege

Die Rasengräber auf dem Friedhof in Sprötze wuchern zu
os. Sprötze. "Die Rasengräber des Sprötzer Friedhofs geben ein so ungepflegtes Bild ab, wie es schlimmer nicht sein kann." Das sagt Brigitte Martens-Aukstinis. Sie ärgert sich über den Zustand der Ruhestätten. Dort liegt ein Angehöriger.
"Die städtischen Friedhofsarbeiten werden in einem minimalen Umfang lieblos, widerwillig und 'schnell, schnell' ausgeführt", kritisiert Martens-Aukstinis. Problem: Die Angehörigen der Verstorbenen dürfen die Rasengräber nicht selbst pflegen. Das untersagt die Gestaltungsrichtlinie der Stadt Buchholz. Nicht einmal Blumen, Kränze und Gestecke dürfen auf den Grabplatten abgelegt werden, da sonst die Grasnarbe zerstört würde. "Eine Grasnarbe ist aber kaum vorhanden, da sie mit Unkraut durchsetzt ist", erklärt Brigitte Martens-Aukstinis.
Bereits im vergangenen Jahr hatte sie den Zustand des Friedhofs angeprangert. Damals hatte Grünamts-Chef Thomas Söller auf fehlende finanzielle Mittel verwiesen. Auf ihre neuerliche Beschwerde erhielt die Bürgerin bislang keine Antwort. Das Fazit der Angehörigen: "Die Rasengräber in Sprötze sind nicht zu empfehlen."
Von der Stadt Buchholz war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu bekommen.
• Die Pflege der Rasengräber könnte ein Fall für den Bürgerhaushalt sein. Wie berichtet, sollen die Bürger künftig mitentscheiden, wofür das Grünamt die Mittel für die Grünpflege ausgibt.