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Gegen die Aufrüstungsspirale

Klaus Kruska (v. li.), Hans-Christian Keunecke und Gabi Meyer übergaben die Beitrittsunterlagen an Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (Foto: Friedensgruppe)

"Mayors for Peace": Friedensgruppe Nordheide übergab Unterlagen an Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse

os. Buchholz. Die Organisation "Bürgermeister für den Frieden - Mayors for Peace" wurde im Jahr 1982 auf Betreiben der Bürgermeister der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki mit dem Ziel gegründet, Druck auf die Atommächte auszuüben, damit diese ihre Atomwaffen vollständig abschaffen. Nun soll sich auch die Stadt Buchholz an "Mayors for Peace" beteiligen: Gabi Meyer, Klaus Kruska und Hans-Christian Keunecke übergaben jüngst die Beitragsunterlagen im Rathaus an Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Dieser sagte zu, zum Thema eine Drucksache zu erstellen und in der Politik zur Diskussion zu stellen.
"Wir hoffen, dass wir weitere Stimmen gegen die nukleare Aufrüstungsspirale der Atommächte gewinnen können"; erklärte Gabi Meyer. Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland lehne die diskutierte nukelare Aufrüstung der NATO-Mitgliedsstaaten ab und fordere den Abzug der auf dem Fliegerhorst in Büchel (Rheinland-Pfalz) gelagerten 20 Atombomben der US-Streitkräfte, betonte Meyer. In Deutschland beteiligen sich bereits rund 400 Bürgermeister an der Aktion, weltweit sind es rund 7.000.
"Wenn noch mehr Städte und Gemeinden unserer Organisation beitreten, werden wir zu einer Kraft, die dem Wunsch nach Frieden und der Entwicklung hin zur Abschaffung der Kernwaffen Nachdruck verleiht", schrieb Matsui Kazumi, Bürgermeister von Hiroshima, im vergangenen Jahr. "Arbeiten Sie mit uns zusammen für die Zukunft der Menschheit und für die Bewahrung des friedlichen Lebens unserer Bürger."