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Grünen-Fraktionschef Zinnecker: "Die ganze Misere im Buchholzer GE III wird jetzt deutlich"

Joachim Zinnecker: "Die Flächenreservierungen im GE III waren nur Luftnummern" (Foto: archiv)
os. Buchholz. "Meine Fraktion hat schon 1999 bei der damaligen Entscheidung für das Gewerbegebiet am Trelder Berg vor den erheblichen finanziellen Risiken in dem Vertrag mit der NILEG gewarnt." Mit diesen Worten meldet sich Joachim Zinnecker, stv. Bürgermeister und Fraktionschef der Grünen im Buchholzer Stadtrat, nach dem WOCHENBLATT-Artikel "Mit 14 Millionen in den Miesen" zu Wort.
Wie berichtet, droht der Stadt Buchholz Ende 2014 der finanzielle Kollaps. Dann muss die Stadt alle noch nicht veräußerten Flächen im Gewerbegebiet am Trelder Berg zurückkaufen. Derzeit liegt der Kontostand für das GE III bei minus 14 Millionen Euro.
Um Schaden von der Stadt Buchholz zu wenden, habe die Grünen-Fraktion in der Vergangenheit jeder neuen Ansiedlung im GE III zugestimmt, so Zinnecker. Zudem habe man - wenn auch zähneknirschend - die Erweiterung des GE II an der Vaenser Heide mitgetragen, um mit dem Verkaufserlös einen Teil des finanziellen Risikos zu minimieren.
Bisher habe Bürgermeister Wilfried Geiger immer versichert, dass alle Flächen im GE III verkauft werden und der Stadt kein Risiko drohe. Gerade die Flächenreservierungen stellten sich jetzt aber als Luftnummer dar. "Jetzt wird die ganze Misere deutlich", so Zinnecker. Er warnte, dass die finanzielle Belastung durch das GE III dazu führen könne, dass künftig sämtliche freiwilligen Leistungen der Stadt in Frage gestellt werden müssen.