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Ist die Ampel bald nachts aus?

Wird die Ampel am Nordring anders geschaltet? Darüber gibt es in Kürze Gespräche zwischen Betreiber, Stadt Buchholz und Landkreis Harburg

Buchholz: Gespräch zur provisorischen Anlage am Nordring am 19. Februar

os. Buchholz. Seit mehr als vier Jahren ist die provisorische Ampelanlage an der Kreuzung Hamburger Straße/Nordring in Buchholz ein Ärgernis. Zum einen, weil sie mit ihren durcheinanderhängenden Kabeln an die technischen Standards in einem Entwicklungsland erinnert. Zum anderen, weil sie nicht nach dem tatsächlichen Verkehrsaufkommen geschaltet wird. Bürger, die nachts vor der roten Ampel stehen, obwohl aus der Seitenstraße kein einziges Auto kommt, wissen ein Lied davon zu singen. 
Kommt jetzt Bewegung in die Angelegenheit? Am Montag, 19. Februar, steht auf jeden Fall ein Gespräch zwischen dem Betreiber der Ampelanlage, der Stadt Buchholz und dem Landkreis Harburg an. „Wir wollen herausfinden, ob die Ampel in der Nacht abgestellt werden kann und ob die Anlage generell verkehrsabhängig geschaltet werden kann“, erklärt Kreissprecher Bernhard Frosdorfer.
Wie berichtet, soll im Laufe dieses Jahres mit dem Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Hamburger Straße/Nordring begonnen werden. Das hatten FDP und Freie Wähler auf Kreis­ebene sowie Grüne im Buchholzer Stadtrat beantragt, der Kreistag hatte dem Bau zugestimmt. Derzeit lässt sich der Landkreis Harburg das Ampelprovisorium an der Kreuzung noch rund 17.000 Euro per anno kosten. „Wir haben noch keinen genauen Zeitplan für den Bau“, erklärt Kreissprecher Frosdorfer. Man warte derzeit auf die Ergebnisse einer Verkehrszählung und wolle dann in enger Abstimmung mit der Stadt Buchholz entscheiden, wie der Kreisel konzipiert werden soll. Besonderes Augenmerk solle dabei auf die Schüler gelegt werden, die die Kreuzung auf dem Weg zum nahegelegenen Schulzentrum am Buenser Weg passieren.