Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Filialnetz wird neu strukturiert

"Das Kundenverhalten hat sich tiefgreifend geändert": Andreas Sommer (Foto: Sparkasse Harburg-Buxtehude)

Sparkasse Harburg-Buxtehude reagiert auf geändertes Kundenverhalten



(os).
Die Sparkasse Harburg-Buxtehude wird ihr Filialnetz neu strukturieren. Man reagiere damit auf das Kundenverhalten, das sich tiefgreifend geändert habe, erklärte Andreas Sommer, verantwortliches Vorstandsmitglied für das Privatkundengeschäft, in einer Pressemitteilung.
"Online-Banking, Selbstbedienungsgeräte sowie der telefonische Kundenservice haben sich etabliert und werden von unseren Kunden immer stärker genutzt", sagte Sommer. Die Auslastung einiger Filialen sei dadurch kontinuierlich zurückgegangen. Die Sparkasse habe ihre Filialstruktur auf den Prüfstand gestellt. Ergebnis: "Wir bündeln gezielt unsere Kräfte, indem wir unsere Filialen zu Beratungscentern ausbauen", so Sommer. Zukünftig erhielten die Kunden in den Beratungscentern ein noch breiteres Beratungsangebot. "Ab April 2018 wird in jedem unserer Beratungscenter auch das Wohnungsbaufinanzierungsgeschäft vor Ort beraten und entschieden", führte Sommer aus. Damit werde das aktuelle Angebot der Vermögensberatung sowie Alters- und Risikovorsorge abgerundet.
Das Konzept lasse sich allerdings nicht an allen Standorten umsetzen. Daher würden einzelne Filialen in SB-Standorte mit einem umfassenden Serviceangebot umgewandelt. Die flächendeckende kostenlose Bargeldversorgung der Kunden bleibe sichergestellt, betonte Sommer. Zum 1. Februar 2018 ist die Umwandlung der Standorte Eißendorf, Wulfsen und Buxtehude (Torfweg) vorgesehen. Mit dem Neubau und Umzug der Filiale Meckelfeld wird zudem die Filiale in Fleestedt voraussichtlich im Frühjahr 2019 in eine SB-Filiale umgewandelt.
"Der Filialvertrieb bleibt eine wesentliche Säule unseres Geschäftsmodells", betonte Sommer. Auch nach der Umwandlung sei die Sparkasse in der Fläche weiter präsent und verfüge über ein dichtes Filialnetz. Weitere Veränderungen seien bis Ende 2020 nicht geplant.