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Buxtehuder WOCHENBLATT-Leserin nach Randale auf Zinne: "Das ist eklig!"

Der Müll landet neben dem Abfallbehälter (Foto: tk)
Leserin ärgert sich über Randale und Exkremente

tk. Buxtehude. Die WOCHENBLATT-Leserin* ist auf Zinne: Am

Montagmorgen entdeckte sie auf dem Fußweg von der Moisburger Straße Richtung Innenstadt eine Parkbank, die in Höhe von "Lidl" in den Entwässerungsgraben geschmissen wurde. Für die Buxtehuderin die Spitze des Eisbergs: "Immer wieder wird sind hier Vandalen am Werk." Mülleimer würden umgetreten und es lägen sogar menschliche Exkremente mitten auf dem Gehweg. "Einfach eklig", sagt die Leserin.
Tatsache ist: Auch der Modellbauclub Buxtehude, der genau auf der gegenüberliegenden Seite der Moisburger Straße seine Boote zu Wasser lässt, hatte über Zerstörungswut berichtet.



Das WOCHENBLATT hat sich rechts und links der Moisburger Straße umgesehen: Verteilerkästen, der neue Wegweiser auf Wanderwege und Sehenswürdigkeiten und das Buswartehäuschen bei "Lidl" sind mit Graffitis verunziert. Der eine oder andere Papierkorb hat "Schräglage" und rücksichtslose Müllsünder haben ihren Abfall am Mühlenteich neben und nicht in den Abfallbehälter geworfen. Ein Übriges tut der Schrott- und Sandberg an der Moisburger Straße als Überbleibsel der Bauarbeiten für die Stadtvillen auf dem Granini-Gelände (das WOCHENBLATT berichtete). Fazit: Der Schmuddel nimmt zu.

"Wir kümmern uns darum", sagt Torsten Voß, Chef des Buxtehuder Baubetriebshofes. Der Fußweg von der Moisburger Straße Richtung Innenstadt sei bislang aber nicht als Vandalismus-Schwerpunkt bekannt. Die Bank wird auf jeden Fall aus dem Graben geholt.

Was Betriebshof-Chef Voß mit Sorge und Ärger betrachtet: Die Zahl der Schmierereien in der gesamten Stadt nehme derzeit stark zu. "Wir haben gersde erst mit viel Aufwand den Bahnhofstunnel gesäubert." Einen Grund für die Zunahme der Graffitis erkennt Torsten Voß nicht. "Längere Zeit war es ruhig und plötzlich wird es wieder mehr."
* Name der Redaktion bekannt.