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Pudelkiller muss Maulkorb tragen

Pudel Anton musste eingeschläfert werden (Foto: oh)
bc. Buxtehude. Der Fall des Dobermanns, der in Buxtehude vor Kurzem einen Pudel tot biss (das WOCHENBLATT berichtete), wird wohl Konsequenzen haben. Im Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Buxtehude ist der Hund nach WOCHENBLATT-Informationen bekannt. Vor gut zwei Jahren soll das Tier schon einmal auffällig geworden sein, als es - ähnlich wie jetzt - einen anderen Hund angriff. Damals blieb die Beißattacke allerdings ohne tödliche Folgen.

Diesmal ist das Kreisveterinäramt nach einem Hinweis tätig geworden. Laut Angaben von Sprecher Christian Schmidt hat der Kreis die Empfehlung an die Stadt Buxtehude ausgesprochen, das Tragen eines Maulkorbs anzuordnen. In der Stadtverwaltung heißt es, dass die Empfehlung jetzt geprüft und umgesetzt werde.

Viele Nachbarn dürften aufatmen. Sie machen seit Jahren Umwege, um nicht an dem Reihenhaus der Hundebesitzer vorbeigehen zu müssen. Mehrfach habe der Dobermann bereits Kinder angeknurrt. Es habe reichlich Vorfälle mit anderen Hunden gegeben, heißt es in einem anonymen Schreiben an das WOCHENBLATT.

Nach Zustellung der Anordnung hat der Hundehalter einen Monat lang Zeit, Klage dagegen einzureichen. Ist die Maulkorbpflicht erst einmal rechtskräftig, droht den Besitzern bei Zuwiderhandlung ein Bußgeld.