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Busverkehr in Buxtehude wird noch bürgerfreundlicher

Beim Pressefoto am ZOB in Buxtehude (2. Reihe v. li.): Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, Michael Peter (KVG), Verkehrsplaner Johannes Kleber (Stadtverwaltung) und (1. Reihe v. li.): Erster Stadtrat Michael Nyveld, Annette Mojik-Schneede(Stadtverwaltung), Friedrich Meyer (Betriebsleiter KVG), Frank Wiesner (VNO) und Hilke Lange (Amt für Wirtschaft, Verkehr und Schulen Landkreis Stade)
mi. Buxtehude. Das dürfte die Buxtehuder Bürger freuen: Die Stadt Buxtehude optimiert ihr Busverkehrsnetz. Die Anbindung an die südlichen Stadtteile wird verbessert, auch der Busverkehr in den Abendstunden und an Sonntagen sowie in den Ferienzeiten wird ausgebaut.
Das WOCHENBLATT hat oft berichtet, wo es in Buxtehude beim Busverkehr klemmt, jetzt gibt es Verbesserungen. Damit setzt die Stadt Buxtehude einen Teil ihres Verkehrskonzeptes um.
Hintergrund: Mit dem Ziel, den Nahverkehr zu optimieren, hat die Stadt gemeinsam mit den Vertretern der Verkehrsgesellschaften VNO (Verkehrsgesellschaft Nordost Niedersachsen) und der KVG Stade sowie dem Landkreis Stade und unter Beteiligung eines privaten Planungsbüros Verbesserungen für den Nahverkehr entwickelt. Die jetzt umgesetzten Maßnahmen seien mehr als die Minimallösung, aber auch nicht das Optimum, erklärte dazu Verkehrsplaner Johannes Kleber, der die Änderungen im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellte.
Die Mehrkosten für die zusätzlichen Fahrten belaufen sich für die Stadt auf ca. 58.000 Euro jährlich. Die KVG rechnet damit, einen zusätzlichen Busfahrer einzustellen, um die Fahrzeiten abzudecken. Das Projekt wird für drei Jahre laufen, dann solle es eine Evaluation geben.
Friedrich Meyer, Betriebsleiter KVG Buxtehude, sieht die Veränderungen optimistisch, es werde zwar erfahrungsgemäß eine Weile dauern, bis sich das neue Angebot etablieren, dann rechne die KVG aber mit bis zu 260 zusätzlichen Fahrgästen pro Tag.
Hoch zufrieden zeigte sich auch Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt (parteilos). Gemeinsam mit allen Akteuren und der breiten Unterstützung der Politik sei nicht nur eine zügige Veränderung der Verkehrssituation gelungen, sondern auch im Sinne des Klimaschutzes gehandelt worden. Katja Oldenburg-Schmidt: „Wir haben den ersten Schritt gemacht, den zweiten müssen die Bürger gehen.“

Das ändert sich:

• Die Linie 2101 verkehrt künftig zwei Stunden länger. Es gibt zusätzliche Fahrten um 21.52 und um 22 52 h ab Bahnhof Süd; 21.42 /22.42 h ab ZOB
• Die Linie 2102 fährt zusätzlich um 20.12 h, 21.12 h und 22.12 h (20.02 h, 21.02 h, 22.02 h ab ZOB)
• Die Linie 2104 (Immenbeck, Ovelgönne, Ketzendorf) verkehrt zusätzlich in den Schulferien, die bislang entfallenen Fahrten werden größtenteils durchgeführt.
• Zum Wein- und zum Altstadtfest fahren die Linien 2101, 2102, 2103 und 2104 samstags nach der bisher letzten Fahrt weiter im zwei 2h-Takt bis Mitternacht.
• Ebenfalls zum Wein- und Altstadtfest sowie an verkaufsoffenen Sonntagen fahren die genannten Linien von ca. 12.30 bis 18.30 h im 2h-Takt