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Buxtehude: A26-Zubringer wird teurer

Noch herrscht an der Rübker Straße (K40) Idylle
bc. Buxtehude. Jetzt legt der Landkreis die Fakten auf den Tisch. Nicht acht Millionen Euro, wie derzeit im Haushalt steht, sondern mehr als 13 Millionen Euro wird der Ausbau der Rübker Straße (K40) in Buxtehude zum A26-Autobahnzubringer kosten. Das haben nach WOCHENBLATT-Informationen neue Berechnungen der Stader Kreisverwaltung ergeben. Trotzdem will Landrat Michael Roesberg an der K40 festhalten - auch wenn diese Variante in einem Gutachten nur als „befriedigend“ angesehen wird.

Denn die von einer Mehrheit im Buxtehuder Stadtrat favorisierte Umgehungsstraße durchs Naturschutzgebiet, die von der Autobahn zum Ostmoorweg führen soll, werde noch deutlich höhere Baukosten verursachen als der K40-Ausbau. Die Prognose des Landkreises: je nachdem ob die Trasse die Bahnlinie mit einer Über- und Unterführung quert zwischen 18,6 und 41,5 Mio. Euro. Eine Trog-Lösung (Tunnel) wäre teurer als eine Brücke.

Wie berichtet, hat die Stadt bereits den Flächennutzungsplan geändert, der einer Umgehung Machbarkeit bescheinigt - auch weil den geplanten Ausbau der K40 als Zubringer seit Jahren massive Proteste der Anwohner begleiten.

Insider vermuten, dass auf jeden Fall geklagt wird - egal, ob die Entscheidung für die K40 oder für die Umgehung ausfällt. Kommenden Donnerstag, 13. November, beschäftigt sich die Kreispolitik in einer öffentlichen Bauausschuss-Sitzung (8.30 Uhr, Kreishaus) mit der Buxtehuder A26-Anschlussstelle.