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Buxtehuder Rat segnet Vorstandsreform bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude ab

Einstimmig votiere der Buxtehudeer Rat für einen kleineren Sparkassen-Vorstand (Foto: tk)

tk. Buxtehude.  Der Buxtehuder Rat hat am Dienstagabend nach einer teils kontroversen Diskussion den vor 18 Jahren abgeschlossenen Fusionsvertrag zwischen den Sparkassen Harburg und Buxtehude geändert. Künftig wird es in der Sparkasse Harburg-Buxtehude nur noch noch zwei Vorstandsmitglieder geben und Buxtehude ist nicht mehr Vorstands-Sitz. Nach Auffassung der politischen Mehrheit sind beides Dinge, die dabei helfen, die Sparkasse auf längere Sicht in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Dass es in den vier "Hauptstädten" der Sparkasse, also Winsen, Buchholz, Harburg und Stade, künftig Regionaldirektoren gibt, ist für Michel Lemke, Fraktionschef der Grünen, nicht ausreichend. Er plädierte für Buxtehude als vorgeschriebenen Vorstandssitz. Der Standort laufe sonst Gefahr, kontinuierlich an Bedeutung zu verlieren. Benjamin Koch-Böhnke (Die Linke) ging in seiner Kritik noch wesentlich weiter. Er glaube dem Vorstandsmitglied Andreas Sommer nicht, der betone, dass Buxtehude nicht geschwächt werde.

Befrüchtung der Kritiker: Die Umwandlung der Filiale am Torfweg in eine SB-Filiale könne der Beginn weiterer Schrumpfmaßnahmen sein. Koch-Böhnke: "Da wurden vollendete Tatsachen geschaffen." Buxtehude sei Träger und damit Miteigentümer der Sparkasse. "Wir müssen deutlich machen, was wir wollen."

Doch die Mehrheit wollte die Veränderung der Vereinbarungen. Astrid Bade (SPD): "Die Welt hat sich verändert, darauf müssen wir reagieren." Dass mit dem Verzicht auf einen Vorstandsposten auch auf der obersten Führungsebene gespart werde, sei gut und richtig. Arnhild Biesenbach (CDU), kritisierte, dass unnötig Ängste geschürt werden und beruhigte: "Buxtehude fällt nicht hinten runter."

Für den Verzicht auf einen Vorstandsposten gab es bei der Abstimmung eine deutliche Mehrheit, die Verkleinerung des Vorstands wurde einstimmig beschlossen.