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Erörterungstermin Buxtehuder A26-Zubringer: "Fronten sind verhärtet"

Ulrich Felgentreu und die Anwältin der Bürgerinitiative Dr. Roda Verheyen (Foto: tk)

tk. Buxtehude. Zwei Tage haben sie getagt und am Ende stand keine harmonische Einigung: Der Erörterungstermin für die Einwendungen gegen den Ausbau der Rübker Straße (K40) zum Autobahnzubringer hat vor allem gezeigt: "Die Fronten sind verhärtet", so Ulrich Felgentreu, Sprecher der Bürgerinitiative (BI) gegen den K40-Ausbau.



Felgentreu kritisiert, dass nach wie vor Fragen offen geblieben sind. Er macht dem Landkreis den Vorwurf, sich selbst die Probleme eingebrockt zu haben. Im Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Bauabschnitt der A26 könne jeder nachlesen, dass der Kreis zugesichert habe, dass es einen Zubringer geben werde wenn die Anschlussstelle Buxtehude gebaut wird. "Damit hat sich der Landkreis unter Druck gesetzt und muss jetzt die K40 durchpeitschen."

Was Felgentreu allerdings positiv anmerkt: Zum ersten Mal hätten die vom Ausbau Betroffenen das Gefühl gehabt, mit den Planern aus Stade "auf Augenhöhe zu reden".
Das ändert aber nichts daran, dass die BI vor Gericht gehen wird. Wenn der Kreistag den Planfeststellungsbeschluss zum K40-Ausbau fasst, wird das der nächste Schritt sein.