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Was denkt die Politik zur Übernahme der Malerschule durchs Kulturforum?

Gehören Malerschule und Kulturforum organisatorisch zusammen? (Foto: tk)

tk. Buxtehude. Soll das Kulturforum auch die benachbarte Malerschule übernehmen? Lorenz Hünnemeyer, designierter Präsident des Kulturforums, hat den Vorschlag erneut in die Diskussion gebracht (das WOCHENBLATT berichtete). Hintergrund: In der Malerschule soll es nach bisherigen Plänen, die aber noch nicht konkret sind, eine touristische Nutzung geben.



Wie beurteilen die Fraktionen Hünnemeyers Idee? Das WOCHENBLATT hat nachgefragt. Dabei wird klar: Einfach wird es nicht fürs Kulturforum, die Politik von ihrer Idee zu begeistern.

Die Grünen fänden laut Fraktionschef Michael Lemke eine Nutzung durch die Stadtbibliothek sinnvoller. Dabei könne er sich eine gemeinsame Nutzung des Erdgeschosses durch Bibliothek und Kulturforum vorstellen.

Für Arnhild Biesenbach von der CDU ist der Vorschlag ein "Überraschungsthema". Auf eine spezielle Nutzung wolle sich die CDU noch nicht festlegen. Sie soll vielseitig und attraktiv sein. Wichtig sind den Christdemokraten dabei auch die Mieteinnahmen.
Das sieht Bodo Klages von der BBG/FWG-FDP-Fraktion ähnlich. Die Malerschule sollte dem Kulturforum nicht kostenfrei überlassen werden. Zudem sollte die Kreativwerkstatt "Deck 2" im ersten Stock erhalten bleiben. Klages meint, dass die Konzepte Kulturforum und maritime/touristische Hafennutzung übereinandergelegt werden sollten, um eine fundierte Entscheidung zu treffen,

"Wir brauchen ein umfassendes Konzept", meint Astrid Bade. Denn das Gebäude müsse vor einer neuen Nutzung aufwendig saniert werden. Die SPD fordere ein "hieb- und stichfestes Gesamtkonzept", so Bade. Wobei sich die Fraktion noch nicht festlegt, was das sein sollte.