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Ahoi! Airbus geht jetzt baden

Die Bauteile bleiben die ganze Zeit auf einem Lkw, der per Ponton von Stade nach Finkenwerder verschifft wird. (Foto: Buss)
(bc). Fast jeder im Landkreis kennt die überdimensionalen Schwerlast-Transporte von Flugzeugbauer Airbus zwischen seinen Werken in Stade und Finkenwerder quer durchs Alte Land. In manchen Fällen ist das wahre Zentimeter-Arbeit - stets abgesichert von Begleitfahrzeugen. Um die öffentlichen Straßen zu entlasten, setzt Airbus künftig auch auf den Wasserweg auf der Elbe.
Seit Kurzem werden im Seehafen in Stade-Bützfleth am Mehrzweckterminal von Buss Flügeloberschalen für den A350 XWB-Flieger und weitere Bauteile für das A380-Modell verladen. Die ersten Transporte verliefen nach Angaben von Buss reibungslos. Die einzelnen Komponenten werden per Lkw vom Werk in Stade-Ottenbeck zum Hafen gebracht, wo sie dann auf einen mit einer hydraulischen Rampe ausgestatteten Ponton geladen und weiter nach Finkenwerder verschifft werden. Dabei bleiben die Bauteile die ganze Zeit auf dem Lkw. Gegenwärtig sind zwei bis drei solcher Transporte pro Woche geplant.
„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Airbus. Das langfristig angelegte Projekt ist für unser Terminal ein Gewinn, trägt aber auch zur Stärkung des Standortes Stade bei“, so Michael Beyer, Geschäftsführer von „Buss Port Services“.